Farbgeschichten – Farben zum Anfassen. 20.04.2015

 

moerser

Christiane Brune-Wiemer

 

Wer hat schon einmal vom Frankfurter Fleischocker oder Troschenreuther Rötel gehört, geschweige diese (und andere) Pigmente gesehen?

Für den 20. April diesen Jahres hat Martina Löw, Kuratorin des Farbgeschichten-Abends, den Schweizer Künstler und Farbforscher Stefan Muntwyler nach Ober-Ramstadt in der Nähe von Frankfurt gebeten. Zu erwarten sind nicht nur spannende Geschichten über Farben die wir kennen sondern auch über Farben, die wir vielleicht zum ersten Mal sehen.

Muntwyler ist in „Farbkreisen“ längst kein Unbekannter mehr. Neben seiner künstlerischen Arbeit hat er sich ganz und gar der Erforschung der Farb- und Bindemittel verschrieben und gilt als großer Sammler, Erforscher und Kenner natürlicher Pigmente, Farbstoffe, Bindemittel sowie historischer und moderner Rezepturen. Bereits 2012 wurde sein unermüdliches Forschen mit dem renomierten Karl Miescher Preis ausgezeichnet. Sein Wissenschatz wird an diesem Abend zum Tragen kommen und wohl auch so manches Farb-Geheimnis heutiger Produkte lüften.

Da Farbe und Licht symbiotisch miteinander verbunden sind, arbeitet Stefan Muntwyler seit längerem mit dem Schweizer Lichttechniker Urs Blickle zusammen. So auch in Ober-Ramstadt.

Nicht nur für die Spezialisten aus der Farbenwelt ist dieser Abend konzipiert sondern ebenso für Laien. Um jedoch in den Genuß dieser aufwändigen Präsentation zu kommen, sollte man sich unbedingt auf den Weg nach Ober-Ramstadt machen.

Die Eintrittskarte zu 30.- Euro gibt es ausschließlich per Vorkasse. Es empfiehlt sich, umgehend eine verbindliche Reservierung vorzunehmen unter:

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15. März 2015

Farben in der Stadt. 03.11.15

Lebensräume als Farbräume erfassen

Im Rahmen des Studienprojektes “U-Bahn, Grafik-Bahn, Pikto-Bahn”  hält der Kunsthistoriker Lino Sibillano, Zürich, an der TU Berlin einen öffentlichen Gastvortrag. Beginn ist um 18 Uhr.

Lino Sibillano sagt zum Inhalt seines Vortrages: Farbe ist in unseren öffentlichen wie auch privaten Lebensräumen allgegenwärtig und beeinflusst deren Identität und Atmosphäre. Doch sowohl Architektur als auch der öffentliche Raum werden nur selten unter dem Aspekt der Farbe untersucht. Das 1995 in Zürich gegründete Haus der Farbe, eine Fachschule für Gestaltung in Handwerk und Architektur, analysiert im Rahmen von Forschungsprojekten Städte, Ortschaften und auch Einzelbauten als Farbräume. Aus den Studien werden jeweils spezifische Darstellungsformen und Arbeitsinstrumente für die Farbgestaltung am Bau und in der Stadtplanung entwickelt.

Anhand von ausgewählten Projekten werden die Methoden und Arbeitsinstrumente vorgestellt, mit denen in Zürich gearbeitet wird.

Ort:
TU Berlin
Geodätenstand
Straße des 17. Juni 135
Hauptgebäude Altbau
Raum H 6101

Zeit:
03.11.2014
18 Uhr

 

31. Oktober 2014

Katharina Grosse – Inside the Speaker. bis 01.02.15

von Christiane Brune-Wiemer

 

Im Düsseldorfer Museum Kunstpalast läuft derzeit eine großangelegte Ausstellung mit Arbeiten von Katharina Grosse. Die in Berlin lebende und in Düsseldorf an der Kunstakademie lehrende Künstlerin hat speziell für das Museum in einem Saal eine begehbare, raumgreifende Installation konzipiert, und dafür eine Unmenge an Erden, Farben und Stoffen angeordnet. In einem zweiten Saal sind hingegen ihre bis zu 36 qm großen, ebenso beeindruckenden Gemälde zu sehen.

Katharina Grosses Arbeiten erinnern im Umgang mit Farbe entfernt an die Arbeiten Gotthard Graubners. Beide arbeiten mit Farbschichtungen die zu Unschärfen und Farbverläufen führen und dennoch ganz unterschiedliche Wirkungen (im Raum wie beim Betrachter) erzeugen. Grosse erweitert den Malraum materiell wie immateriell und widerspricht somit dem oft postuliertem Ende der Malerei. Dies läßt sich nicht nur an ihren spezifischen „Formaten“ festmachen sondern auch an ihrer Herangehensweise und Umsetzung.

Die Homepage des Museums präsentiert nicht nur eine 360Grad-Ausstellungsansicht sondern ermöglicht zudem eine erste Auseinandersetzung mit dem Schaffen der Künstlerin durch ein filmisches Interview. zur Präsens …

Dankenswerterweise begleitet diese Ausstellung ein umfangreiches Rahmenprogramm, das sich nicht nur den Exponaten der Künstlerin widmet sondern den Blick auch auf die Farbe richtet. Hervorzuheben sind hier folgende Veranstaltungen:

Do, 06.11.2014, 19 Uhr
„Katharina Grosse und die Malerei des 21. Jahrhunderts“
Vortrag Prof. Dr. Robert Fleck
Die Malerei befindet sich derzeit in einem radikalen Wandel. Wie kann man Katharina Grosses Werk ausgehend von dieser Ausstellung befragen und daraus Indizien für seinen Stellenwert in der zeitgenössischen Malerei gewinnen?
Eintritt 5 €, Abendkasse und VVK an den Museumskassen
Ort: Robert-Schumann-Saal

So, 23.11.2014, 15 Uhr
„Farbe. Raum. Farbraum.  Die Rolle der Farbe im Werk von Katharina Grosse“
Vortrag Prof. em. Dr. Karl Schawelka
In Katharina Grosses Installation verschmelzen Farbe und Raum. Wie verändert sich die Wahrnehmungsweise des Betrachters durch deren Interaktion im Werk der Künstlerin?
Eintritt: 5 €, Abendkasse und VV an den Museumskassen
Ort: Robert-Schumann-Saal

Mo, 8.12.2014
Malerei-Symposium
In Kooperation mit der Kunstakademie Düsseldorf, u.a. mit Tomma Abts, Stephan Berg, Herbert Brandl, Tatjana Doll, Robert Fleck, Katharina Grosse, Eberhard Havekost, Ulrich Loock und Beat Wismer.
Informationen unter …

 

Ort:
Museum Kunstpalast
Kulturzentrum Ehrenhof
Ehrenhof 4-5
D 40479 Düsseldorf

Öffnungszeiten:
Di – So: 11 – 18h
Do:        11 – 21h

31. Oktober 2014

Kunst und Öffentlichkeit. 22.11.14

Die Bundesstiftung Baukultur lädt am 22. November um 14 Uhr zum ersten Potsdamer BaukulturSalon ein. Anlaß ist die am 22. November 2014 stattfindende Finissage der Ausstellung „Kunst-(t)räume“ der Künstlerin Mary Bauermeister im museum FLUXUS+. Moderiert wird der BaukulturSalon von Dr. Anne Schmedding von der Bundesstiftung Baukultur.

Welche Rolle und welche Möglichkeiten bietet die Kunst am Bau und im öffentlichen Raum? Wie können Künstler, Architekten und Stadtplaner hier gut zusammenarbeiten? Der Potsdamer BaukulturSalon nimmt Potsdamer Themen zum Anlass, aktuelle baukulturelle Fragen zu besprechen. Die interdisziplinäre Podiumsdiskussion – unter anderem mit Mary Bauermeister – wird sich um die Bedeutung von Kunst für den öffentlichen Raum, dessen Belebung und Aufwertung, die inhaltlichen und formalen Möglichkeiten sowie die Nachhaltigkeit von Kunst drehen.

Ort:
Waschhaus Arena Potsdam
D Potsdam

Zeit:
22.11.14
14 – 17h

31. Oktober 2014

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