Posts filed under 'Design'

Neues Design für den SWR.

Das neue Corporate Design des SWR wurde von dem Münchner Unternehmen Gate.11 unter dem Motto Farbe bekennen entwickelt. Das neue visuelle Konzept sowie seine Gestaltung umfasst die gesamte Unternehmenskommunikation.

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6. September 2011

Dynamic Lighting. 10.06.11

Mit inszeniertem Licht „erzählen“

22 Studenten und drei Professoren der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar werden einmalig am Freitag, dem 10. Juni 2011 ab 21:00 Uhr – also kurz vor Sonnenuntergang –  unter dem Arbeitstitel Dynamic Lighting auf dem Campus spannende Lichtentwürfe präsentieren. Fassade, Treppenaufgang und Brücke am Haus 7 B/C dienen dabei als architektonische
Lichtprojektionsfläche.

Die Vorbereitungen zu Konzept und Umsetzung der Präsentationen laufen bereits seit Beginn des Sommersemesters 2011. Gemeinsam mit den projektbeteiligten Professoren Michael Rohde, Hanka Polkehn und BettinaMenzel haben die Studenten in drei unterschiedlichen Gruppen neue Lichtkonzepte zum Thema der dynamischen Beleuchtung auf der Basis von
innovativen, hochwertigen LED-Leuchten erarbeitet. Aufgabe des interdisziplinären Workshops ist es, bewegtes Licht mit realer Architektur in Verbindung zu bringen und mit diesem bestimmte Inhalte auszudrücken. Technische Voraussetzungen, der Umgang mit sogenannten „Media Facade Tools“ und die Wirkung von Farben sind zuvor gemeinsam erarbeitet worden.

Insgesamt werden drei Installationen präsentiert, deren Inhalte sich vorwiegend mit verschiedenen kulturellen Hintergründen, Nationalitäten und Multikulturalität befassen. Die gewählten Inhalte sind im Hinblick auf die internationale Zusammensetzung der Studenten auch verständlich, immerhin deckt die Herkunft des 2. Semesters Architectural Lighting Design schon allein drei Kontinente beziehungsweise 14 verschiedene Länder ab.

Neben dem Licht-Spektakel wird Prof. Jochen Wisotzki, Professor für
Zeitbasierte Medien, außerdem mit Studenten aus dem Studiengang
Kommunikationsdesign und Medien den vorhergehenden Workshop und seine
Ergebnisse in einem Making-Of-Film dokumentieren.

Sonnenuntergang wird an diesem Abend im Übrigen etwa um 21:46 Uhr sein.
Damit macht das natürliche Sonnenlicht die Bühne frei für innovative
Lichttechnik mit Erzählwert.

 

Ort:
Hochschule Wismar
Fakultät Gestaltung
Haus 7 B/C
Philipp-Müller-Straße 14
D-23952 Wismar

23. Mai 2011

Katagami – Japanische Färbeschablonen. bis 28.08.11

Die Ausstellung des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, zeigt ca. 40 Beispiele aus der Blütezeit der katagami, die in der späten Edo- und Meiji-Zeit im späten 18. und 19. Jahrhundert lag.

Katagami, japanische Musterschablonen aus Maulbeerbaumpapier, dienten zum Färben von Kimonos, Vorhängen oder Bannern. Sie ermöglichen einen einzigartigen Blick in den Reichtum japanischer Dekorwelt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckten die Europäer das ungewöhnliche Stilgefühl japanischer Schablonendekore, die auf einer Stilisierung der Naturformen und der Positiv-/Negativbehandlung des Motivs beruhen. Aus dem handwerklichen Gebrauchsutensil wurde nun ein Gegenstand der ästhetischen Wertschätzung. Die katagami übten einen großen Einfluss auf europäische Künstler und Kunsthandwerker aus. Die pointilistisch-kleinteiligen Motive entwickelten sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu großflächigeren, dynamisch-schwingenden Kompositionen. Trugen die Samurai eher strenge, geometrische Muster, bevorzugten die Städter einfallsreiche und witzige Motive aus der Natur und dem täglichen Leben.

Ort:
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Steintorplatz
D-20099 Hamburg

Öffnungszeiten:
Di – So: 11 – 18 Uhr
Do-: 11 – 21 Uhr
Do an oder vor Feiertagen: 11 – 18 Uhr

Geöffnet
Pfingstsonntag, Pfingstmontag, Tag der deutschen Einheit: 11 – 18 Uhr

11. Mai 2011

Marcel Breuer – Design und Architektur. 16.03. – 03.07.11

Eine Ausstellung des Vitra Design Museums im Wiener Möbelmuseum

Marcel Breuer (1902-1981) gehört als Designer und Architekt zu den einflussreichsten und bedeutendsten Gestaltern des 20. Jahrhunderts. In Europa vor allem als Möbeldesigner u.a. der Stahlrohrmöbel bekannt, schätzt man ihn in den USA in erster Linie als Architekten. Die Ausstellung im Hofmobiliendepot zeigt beide Facetten des aus Ungarn stammenden Bauhaus-Mitglieds.

Die vom Vitra Design Museum konzipierte und organisierte Retrospektive auf das Werk von Marcel Breuer ist die erste Ausstellung, die neben dem Design auch Breuers Leistung als Architekt würdigt. In Wien werden anhand von vier exemplarischen Modellen seine Einfamilienhäuser gezeigt.

Unter der Überschrift „Materialien“ dokumentiert die Ausstellung Breuers Design in chronologischer Reihenfolge. Sie stützt sich dabei auf die Tatsache, dass er bei seinen Möbelentwürfen nacheinander mit vier verschiedenen Werkstoffen, nämlich Massivholz, Stahlrohr, Aluminium und Sperrholz arbeitete. Besonders im Bereich der Stahlrohrmöbel wird anhand von vielen Originalstücken verdeutlicht, wie schnell Breuer die konstruktiven bzw. gestalterischen Möglichkeiten eines Materials erkannte und innerhalb weniger Jahre auf fast schon systematische Weise auslotete. Zeichnungen, Möbel-Kataloge und eine Vielzahl zeitgenössischer Fotografien von Breuers innenarchitektonischen Arbeiten vermitteln neben den Möbel-Exponaten ein facettenreiches Bild seines Designschaffens.

Unter der Überschrift „Motive“ zeigt die Retrospektive schließlich zentrale Elemente von Breuers Entwurfsvokabular auf, die gleichsam als Klammer zwischen den verschiedenen Schaffensbereichen begriffen werden können. So taucht etwa das Motiv der Auskragung bereits in frühen Möbelentwür- fen auf, um in den folgenden Jahrzehnten in vielen seiner Bauten immer wieder neu interpretiert und inszeniert zu werden. Ähnliches lässt sich von horizontalen Bändern bzw. liegenden Rechtecken sagen, die als markantes gestalterisches Element vielen seiner Möbel, seiner Interieurs und seiner Gebäude ihr charakteristisches Gepräge verleihen.

Auch Breuers auffallendes Interesse an Texturen darf als Klammer von Design und Architektur gelten, wohingegen sich die fast schon kubistisch anmutende kristalline Formensprache, die viele seiner Beton-Bauten auszeichnet, erst in den 1950er Jahren entwickelte. Seither aber darf sie als Markenzeichen für seinen persönlichen Umgang mit diesem in der Architektur des 20. Jahrhunderts so zentralen Material gelten.

Ort:
Hofmobiliendepot • Möbel Museum Wien
Andreasgasse 7
A-1070 Wien

Öffnungszeiten:
tägl.: 10:00 – 18:00h
Montags geschlossen

29. März 2011

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