Archiv für den 22. Mai 2006

BASF: FDA-Zulassung für Eupolen® PE Blau 69-1501

Die Pigmentpräparation Eupolen® PE Blau 69-1501 von BASF hat die FCN-Zulassung (Food Contact Notification) der amerikanischen Bundesbehörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimitteln (FDA) erhalten. Damit kann Eupolen® PE Blau 69-1501 in Konzentrationen bis zu 2 % in Kunststoffen eingesetzt werden, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Dazu zählen Verschlusskappen von Getränkeflaschen, Obst- und Gemüsekisten, Gefrier- und Getränkedosen, Becher, aber auch Verpackungsfolien.

Beim Einsatz von Eupolen® PE Blau 69-1501 zur Einfärbung von Kunststoffen für Bedarfsgegenstände in Kontakt mit Lebensmitteln sind die Vorgaben und Definitionen in 21 CFR 177.1520 der FDA zu beachten. Die eingefärbten Bedarfsgegenstände dürfen gemäß der Nutzungsbedingungen bis 70 °C eingesetzt werden.

Eupolen® PE Blau 69-1501 ist ein hoch konzentriertes, ausdispergiertes Monopigmentkonzentrat auf Polyolefinbasis. Es kombiniert die Eigenschaften eines Phthalocyaninpigmentes und exzellente Dimensionsstabilität (Low warping) mit den Vorteilen des Monopigmentkonzentrates. Hohe Farbstärke, gute Licht- und Wetterechtheit, konstante Koloristik, gute Dosierbarkeit und die staubarme Lieferform zeichnen Eupolen® PE Blau 69-1501 aus.

Über die genannten Anwendungen bei Lebensmittelverpackungen hinaus ist Eupolen® PE Blau 69-1501 hervorragend geeignet für den Einsatz in Spritzgussteilen aller Art. Die gute Verträglichkeit mit anderen Pigmenten bietet dem Anwender einen breiten Spielraum bei der Farbgestaltung. Die rieselfähige und staubarme Lieferform ermöglicht eine saubere und problemlose Verarbeitung.

Mit Eupolen® PE Blau 69-1501 erweitert die BASF ihr umfangreiches Sortiment von Pigmentpräparationen der Reihe Eupolen® PE mit lebensmittelrechtlichen Zulassungen.

BASF AG, Ludwigshafen

22. Mai 2006

Auf den richtigen Ton kommt es an

Bonn – Kunst und Müll – dass das zusammengeht, hat nicht zuletzt H.A. Schult in Köln mit seinen Müllmenschen bewiesen. Aber auch in Bonn bilden diese beiden Begriffe eine Einheit. Man muss nur den Blick gen Himmel richten und so lange suchen, bis man mit den Augen am 98 Meter hohen Schornstein der Müllverbrennungsanlage (MVA) hängenbleibt. Wer das jetzt tut wundert sich vielleicht, dass der fast schon wahrzeichenhafte Schornstein in den beigen bis braunen Pastelltönen verschwunden ist.

Der Grund: Er bekommt einen neuen, halt: frischen Anstrich. Denn „neu“ streichen dürfen ihn die Stadtwerke Bonn (SWB) nicht. Das würde vermutlich den Architekten Friedrich Ernst von Garnier erzürnen – ähnlich wie sich jüngst Gustav Peichl aufregte, als dieser von der Zweckentfremdung seiner Säulen vor der Bundeskunsthalle erfuhr.

Von Garnier habe zu verstehen gegeben, dass der frische Anstrich wieder in den Originalfarben erfolgen müsse, so SWB-Sprecher Werner Schui. Spezialfarben, die man nicht einfach so im Baumarkt kaufen kann, sondern eigens mischen muss.

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22. Mai 2006

ColorVision erhält TIPA-Award 2006

ColorVision erhält für ihre PrintFIX PRO Suite den TIPA-Award 2006 in der Kategorie „Best ColorManagement System in Europe“

Die neue Lösung zur professionellen Profilierung von RGB-Druckern vereint industrielle Farbtechnologie mit bedienerfreundlicher Software, um eine hohe Farbsicherheit in der digitalen Dunkelkammer zu gewährleisten. Mit dem Messinstrument Datacolor 1005, einem präzisen LED Spectro-Colorimeter, werden die konkreten Farbwerte einer Vorlage im L*a*b-Farbraum ermittelt und als XML-Datei zur Weiterverarbeitung bereit gestellt. Die Profilierung erfolgt anschließend über die PrintFIX PRO-Software, die unter Berücksichtigung der eingesetzten Komponenten – wie beispielsweise Druckereinstellung, Papiersorte und Tinte – die entsprechende Profilierung im RGB-Modus vornimmt.

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22. Mai 2006

Richard Jackson. 19.05. – 13.08.2006

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Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection

Klotzen statt kleckern. Richard Jacksons bringt Farbe an die Wände der Rieckhallen im Hamburger Bahnhof. Da wäre wohl selbst Jackson Pollock mit seinen „Action Paintings“ vor Neid erblaßt. „Big Ordeals“ (Tortur) ist ein großer begehbarer Farbraum, den der 67jährige Amerikaner von Grund auf selbst zusammen gezimmert hat. Skateboard-Jungs hätten ihre Freude daran. Die ineinander verkanteten Wände schreien vor Farbe. Gelb, Blau, Rot, Weiß vermischen sich in wilden, pastosen Schlieren und Tupfen, kombiniert mit Fingerabdrücken des Künstlers und allerlei graphischen Elementen.

Nach dem Schweizer Künstler Urs Fischer mit seinen lodernden Wachsfiguren präsentiert die Flick Collection nun mit Richard Jackson den zweiten monographischen Auftritt eines Künstlers: Es handelt sich hier um den ersten größeren Museumsauftritt von Jackson in Deutschland. Zumal der US-Künstler, der in der Nähe von Los Angeles lebt, in Europa weniger bekannt ist, obgleich er 1997 und 1999 auf den Biennalen in Lyon bzw. Venedig vertreten war.

Erstaunlich, was für ein relativ dichtes Konvolut Flick besitzt, im Hamburger Bahnhof zeigt man Pappmodelle aus den siebziger Jahren, Wandmalereien und mit späteren Arbeiten seine Hinwendung zu den sogenannten Malmaschinen. Das ist durchaus clever, sich in einer Zeit, die die junge Malerei (Leipziger Schule) über die Maßen hypt, sich deren Wurzeln und Traditionen zu besinnen. Jackson arbeitete seit den Sechzigern kontinuierlich an der Erweiterung der Malerei, in dem er den Prozeß an sich und das Prinzip des Zufalls hinterfragt. Daß er dabei munter Künstler wie Pollock, Delaunay, Miro, Schwitters, Jasper Johns oder McCarthy zitiert, gehört zum System.

Ort: Hamburger Bahnhof
Invalidenstr. 50-51. Bis 13. 8.
tgl. 10-18 Uhr
Sa 11-20 Uhr, So 11-18 Uhr
Katalog: 8 Euro

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22. Mai 2006

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