Archiv für August 2006

Marlene Tseng Yu „Forcess of Nature III“ 06.09. – 09.10.2006

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Vom 6. September bis 9. Oktober 2006 wird in der Landesgalerie Burgenland in Eisenstadt die erste Österreich- Ausstellung der internationalen New Yorker Künstlerin Marlene Tseng Yu unter dem Titel „Forcess of Nature“ präsentiert.

Die Werkschau umfasst ausgesuchte Großformate aus Ihrem Oeuvre, dass hauptsächlich Umwelt und Natur zum Thema hat. Marlene Tseng Yu liebt es, sich großflächig mit Acryl auf Leinen auszudrücken. Sie verwendet Formen der Natur, die Sie in explosiver Farbgestaltung abstrahiert.

Über die Künstlerin:
Marlene Tseng Yu, geb.1937 in Hua-Lian, Taiwan. Sie kam 1963 in die USA und erwarb 1967 ihr Diplom an der Universität von Colorado. Sie ist Kurator der Kunstbewegung Forces of Nature und Gründerin und Kuratorin der Rain Forest Art Foundation. Ihre internationale Ausstelllungstätigkeit umfasst zahlreiche Einzelausstellungen in Asien, Europa und U.S.A. sowie unzählige Ausstellungsbeteiligungen.

Ihre Arbeiten wurden mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet. Über 1000 ihrer Werke sind in öffentlichen und privaten Kunstsammlungen weltweit vertreten. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Soho, New York City.

Ort:
Burgenländische Landesgalerie
Esterházyplatz 5
vis á vis Schloss Esterházy – ehem. Stallungen
A-7000 Eisenstadt
Österreich

Öffnungszeiten:
Dienstag-Samstag: 9:00-17:00 Uhr
Sonn- und Feiertag: 10:00-17:00 Uhr

26. August 2006

Waldspirale: Wohngefühl à la Friedensreich Hundertwasser

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Hinterhöfe – in diesem Fall ist es ein Innenhof – eignen sich selten zum Vorzeigen. Sie sind wie Dörfer in der Stadt, und die Nachbarschaft hat dort einen hohen Stellenwert. In einer Serie stellen wir einige dieser natürlich gewachsenen Darmstädter Gemeinschaften vor.

Nehmen wir an, Friedensreich Hundertwasser könnte von Wolke sieben aus auf die Darmstädter Waldspirale herabblicken. Wäre er zufrieden mit seinem letzten Werk? Die Einweihung im September 2000 hatte der Wahl-Neuseeländer nicht mehr erleben dürfen: Er ist ein halbes Jahr vorher gestorben. Seit sechs Jahren überragen die goldenen Märchenschlosskuppeln nun schon das Bürgerparkviertel. Tausende – einheimische Neugierige wie ausländische Touristen – haben mit verrenkten Köpfen das Gebäude mit den 105 Wohnungen und den 1033 unterschiedlichen Fenstern von außen bewundert.

Bäume, die aus Fenstern gucken, ein künstlicher Bach und Grünflächen, auf denen Unkraut sprießen darf, bringen den Stadtmenschen die Natur bis vor die Haustür, ja sogar ins Haus hinein. Manche hegen und pflegen ihre vom Künstler verordneten „Baummieter“, anderen sind sie schnuppe. Rundungen, kunterbunte Säulen und ein den Erdschichten farblich nachempfundener Außenputz machen den Mietern jeden Tag Ecken, Kanten, gerade Linien und monotone Farbflächen madig.

Wie wirkt sich die sinnenfrohe Ästhetik von Darmstadts einziger bewohnbarer Sehenswürdigkeit auf die Mieter aus? Mutwillige Zerstörungen kämen in und an der Waldspirale nicht vor, ebenso wenig Graffitikritzeleien, versichert Jürgen Müller von der Bauverein AG. Ihm liegt die Waldspirale seit dem ersten Erdaushub am Herzen, und er dürfte Darmstadts bester Kenner des geschwungenen Baus sein. Die Achtung vor dem Gebäude lässt sich leicht erklären: Was man liebt, das hält man in Ehren.

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26. August 2006

„Farbraum-Kleurruimte” 31.08. – 30.11.2006

Kunst im euregio-Haus

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Die euregio rhein-maas-nord zeigt ab dem 31. August im Mönchengladbacher euregio-Haus im Nordpark die Ausstellung „Farbraum – Kleurruimte“ im Rahmen der Reihe „Kunst im euregio-Haus“. Gezeigt werden Werke der aus Israel stammenden und in Mönchengladbach lebenden Künstlerin Ora Avital sowie des niederländischen Künstlers Willebrord de Winter. Beide inszenieren mit ihren Kunstwerken ein munteres Farbenspiel.

Ora Avital (*1960, Israel): Von 1984 bis 1988 studierte sie an der Kunstakademie Bezalel, Jerusalem. Seit 1992 lebt und arbeitet die Künstlerin in Deutschland. Avital untersucht in ihren abstrakten Arbeiten den Einfluss von Farbe auf den Raum. In ihren Gemälden tut sie dies, indem sie verschiedene Farbflächen – Kreise und Linien – in stetiger Wiederholung neben- und übereinander setzt. Dadurch suggeriert sie einen Eindruck von Weite. Diese räumliche Vorstellung wird noch dadurch verstärkt, dass sie nicht am Rand des Gemäldes aufhört, sondern auch auf den Seiten des Tuchs weitermalt. Hierdurch geht sie auch einen Dialog mit ihrer direkten Umgebung ein. Die Kreisformen werden in der jüngsten Zeit immer kleiner, beinahe pointilistisch, wodurch ein vibrierendes rhythmisches Spiel entsteht. Die räumlichen Objekte, die Ora Avital schafft, bestehen aus bemalten Papierstreifen, die miteinander verflochten sind – manchmal in mehreren Farben, manchmal monochrom. Auch hier erkennt man die Suche nach Farbe, Linie und Rhythmus wieder.

Willebrord de Winter (*1941, Niederlande): Der in den Kriegsjahren geborene Künstler konnte auf Wunsch seiner Eltern zunächst nicht das studieren, was er wollte: Kunst. Nach seinem Pädagogikstudium und abschließendem Examen war er zunächst als Lehrer tätig, bevor er über diesen Umweg schließlich doch zur Kunst fand. 1971 schloss er an der Gerrit Rietveld-Akademie in Amsterdam sein Studium als Zeichenlehrer ab. Diesen Beruf übte er fortan in Venlo aus. Getrieben vom Wandel der Didaktik im Kunstunterricht wird er 1984 Dozent an der Amsterdamer Akademie für Bildende Künste. Nach einer umfassenden Schulfusion wurde er zum Direktor der neu entstandenen Amsterdamer Kunsthochschule. Seit 2002 arbeitet Willebrord de Winter als Künstler mit Schwerpunkt Malerei in Kessel / Limburg. Bei de Winters Arbeiten bildet die wahrnehmbare Realität den Ausgangspunkt, die er mit andauernden Veränderungen und Abstrahierungen intensiver, beweglicher und farbenfroher wiedergibt.

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag, 10 bis 17 Uhr
Der Eintritt ist frei

Ort:
euregio-Haus
Konrad-Zuse-Ring 6
Mönchengladbach
Deutschland

26. August 2006

Vom Bauhaus zur Neuen Welt 25.06. – 01.10.2006

„Vom Bauhaus zur Neuen Welt“
Kunsthalle Bielefeld zeigt Werke von Josef Albers und László Moholy-Nagy

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In Zusammenarbeit mit dem Londoner Ausstellungshaus Tate Modern zeigt die Kunsthalle Bielefeld die vielfältige Welt der Abstraktion von Josef Albers (1888-1976) und László Moholy-Nagy. Präsentiert werden über 200 Werke der beiden Bauhaus-Meister, die ihre Lehrtätigkeit seit den dreißiger Jahren in den Vereinigten Staaten fortsetzten.
Bei aller Unterschiedlichkeit der künstlerischen Ergebnisse war es das Interesse für Transparenz und Licht, das die beiden Leiter des Vorkurses am Bauhaus miteinander teilten. Albers konzentrierte sich auf die Bearbeitung von Glas. So basiert sein mosaikartiges Bild „Park“ (1924) auf einem Metallgitter, in das gläserne Quadrate und Rechtecke eingesetzt sind. Sie bilden unterschiedlich große, verlockend leuchtende Farbfelder. Albers schritt weiter zu sandgestrahlten Glasbildern, deren geometrische Raster er mit Hilfe von Matrizen hervorbrachte.

Ort:
Kunsthalle Bielefeld
Artur-Ladebeck-Straße 5
Bielefeld

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr
Mittwoch 11 bis 21 Uhr
Samstag 10 bis 18 Uhr

20. August 2006

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