Archiv für den 15. Dezember 2006

glasstec 2006

SAINT-GOBAIN GLASS stellte neben neuen Produkten zukunftsweisende Projekte vor.
Ein Highlight auf der Messe war die Prämierung des neuen Produktes SGG CREA-LITE mit dem „1. Innovationspreis Architektur und Glas“ in Bronze. Er wurde für ein eindrucksvolles Medienzentrum in den Niederlanden verliehen, dessen Fassade aus 2.244 Elementen des neuen SGG CREA-LITE besteht. Die Auszeichnung wurde „für eine gelungene Verbindung von Farbe und Form im Glas“ verliehen, die neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffne. Der spannende Dialog zwischen Struktur, Farbe und Transparenz mache den besonderen Reiz des Produktes aus, so die Jury.

15. Dezember 2006

„Farbe und Architektur“ in Düsseldorf. 22.01.2007

Vertiefungsseminar der Akademie der Architektenkammer

Auf der Basis eines vorangegangenen Grundlagenseminars „Farbe und Architektur“ wird das Thema „Farbe als Architekturgestaltungsmittel“ fachvertiefend behandelt. Die Veranstaltung ist auf 40 Teilnehmer begrenzt.

Themen:
Transformationselement „Farbe“ als Schnittstelle zwischen Natur, Technik, Kultur, Gesellschaft, Kunst und Design
Architekturfunktionen: Wohnen, Arbeiten, Repräsentieren, Kultur (Denkmal) und Freizeit
Farbleitplanung
Erlebniswert „Farbe“
Farbtrends und Modeströmungen
Farbe und Gesundheit
Feng Shui und Farbe
Farbergonomie (Farbe und Leistungsvermögen)
Metrische Farbtonbestimmungen
Optische Funktionen der Farbe
Probleme und Zusammenhänge zwischen Idee, Planung, Entwurf und Realisierung
Checklisten für Beleuchtung, Sichtmaterial, Farbsysteme
Netzplan „Farbgestaltung“

Ort:
Akademie der Architektenkammer
Nordrhein-Westfalen gGmbH
Zollhof 1
40221 Düsseldorf
Tel.: 0211 / 49 67 45, -46, -48, -58
Fax: 0211 / 49 67 93

15. Dezember 2006

Im Auge des Betrachters. bis 04.03.2007

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Es werde Licht: Münchens Pinakothek der Moderne richtet dem amerikanischen Künstler Dan Flavin eine beeindruckende Retrospektive aus Licht ist nicht sichtbar. Sichtbar sind nur beleuchtete Gegenstände. Der Farbeindruck entsteht auf der Netzhaut des menschlichen Auges. Diese Erkenntnis haben die Impressionisten in ihrer Kunst verwirklicht. Doch blieb es das gemalte Bild, auf dem sich der Wandel vollzog. Wie aber, wenn die Veränderung der Wahrnehmung nicht länger von einem illusionistischen Bild, sondern von der Realität selbst ausginge?

Dan Flavin hat das Licht zu seinem Material gemacht. Fotografien können nur unzulänglich wiedergeben, wie seine Skulpturen aus handelsüblichen Neonröhren den umgebenden Raum verwandeln. Raum ist eine optische Täuschung oder, besser gesagt, eine Konstruktion. Dan Flavins Lichtskulpturen schaffen eigene Räume, die nicht länger durch ihre Ausdehnung bestimmt sind, sondern durch ihre Farbigkeit und die Intensität des Lichtes, die zugleich die Wahrnehmung angrenzender Räume verändern.

In Münchens Pinakothek der Moderne ist jetzt die umfassendste Retrospektive eröffnet worden, die dem 1933 geborenen und vor zehn Jahren, am 29. November 1996, allzu früh verstorbenen Flavin je zuteil wurde. Kein Ort könnte geeigneter sein als das strahlend weiße Raumgefüge des Architekten Stephan Braunfels. Dan Flavin zählt zu den Mitbegründern und Meistern der minimal art der sechziger Jahre; Braunfels wiederum hat den white cube der neutralen Museumsräume auf die Spitze getrieben und zugleich in zahlreichen eleganten Raumvariationen durchkomponiert. Wie hier Architektur und Kunst harmonieren, ist ein Ereignis.
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Ort:
Pinakothek der Moderne
Kunstareal München
Barer Straße 40
D 80333 München

Öffnungszeiten:
Täglich außer Montag 10-17 Uhr
Donnerstag, Freitag 10-20 Uhr

15. Dezember 2006