Archiv für März 2007

Eine neue Lebenskunst. bis 8. Juli 2007

Paul_Klee_Postkarte_1923__70_.jpg

Murnauer Schlossmuseum zeigt Bauhaus-Ideen

Was dabei herauskommt, wenn die kreativsten Köpfe einer Generation zusammen einen Aufbruch wagen, überwältigt auch noch fast neunzig Jahre später: Die einst umstrittene Kunstschule „Das Bauhaus” prägt unser Denken, unsere Ästhetik, unser Design und unseren Anspruch an die Funktionalität bis heute. Deshalb ist es immer mal wieder nötig, sich die sprudelnden Ideen in Sachen Kunst, Wohnen und Leben rund um Walter Gropius vor Augen zu führen.

Im Schlossmuseum Murnau ist der Fokus dank der Sammlung Hochtief auf die frühen Jahre zwischen 1919 und 1925 in Weimar gerichtet: ein Beweis dafür, dass Bauhaus nicht nur Schlichtheit heißt, sondern eine Bündelung visionärer Vielfalt.

Der Weg „Vom Expressiven zum Konstruktiven”, so der Ausstellungsuntertitel, fasziniert: Johannes Itten hat 1919 seine pyramidenförmigen Würfelkonstruktion als Spiel logischer Stützkräfte in Gips modelliert.

Daneben überrascht der Kronos in vergoldetem Holz, flammend, schwingend, mystisch die esoterische Strömung bei Johannes Bertold verkörpernd. Farb- und Materialstudien und geistige Offenheit wurden in den Werkstätten der „Formmeister” praktiziert, ein Bekenntnis zum Experiment einerseits und zur zentralen Funktion andererseits.

Weiterlesen…
Ort:
Schloßmuseum Murnau
Schloßhof 4-5
82418 Murnau am Staffelsee
Öffnungszeiten:
Di – So (ganzjährig)
von 10 Uhr – 17 Uhr
Mo geschlossen

Zusätzlich von Juli – September:
Sa u. So bis 18 Uhr

25. März 2007

architektur in progress.

architektur in progress ist eine Plattform für junge und innovative österreichische Architektur. Jungen Teams wird hier die Möglichkeit gegeben, sich mit ihren Ideen und Projekten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Veranstaltungsreihe findet bereits seit 1997 in Wien, Graz, Innsbruck, Linz und Klagenfurt statt.

Am 27. März wird PURPUR.ARCHITEKTUR | Wien zu Gast sein. PURPUR.ARCHITEKTUR wurden durch Christian Toedtling und Thomas Laengauer 1999, in Graz und Wien gegründet und 2000 durch Alfred Boric und 2002 Alexander Loebell vervollständigt. Die Einflüsse verschiedener Orte und unterschiedlichster Lebensweisen sind ganz wesentliche Parameter für ihre Projekte. Farbe hat keinen Maßstab. Städtebauliche Strategien werden genauso abgedeckt wie künstlerisch experimentelle Konzepte oder etwa Innenraum- und Produktdesign.

mehr Informationen

Weitere Veranstaltungen folgen am:
19.04.07
propeller z | Klagenfurt

Ort:
Bene|Zumtobel
Dr. Ferdinand-Kogler-Str. 30
Innsbruck
propeller z 

26.04.07
AWG AllesWirdGut | Graz

Ort:
Bene|Zumtobel
Grabenstraße 23
Graz
AWG

08.05.07
AS-IF Architekten | Wien

Ort:
Wiesner Hager
Gonzagagasse 15
Wien

Veranstalter:
architektur in progress
Theresiengasse 10/1
A-1180 Wien

T +43 (0)1 403 26 98

25. März 2007

Mehr Farblicht im Alltag.

LED-Licht als zukunftsträchtige Alternative zur Glühbirne

Dort, wo sie bald ausgestellt wird, hat die Erfindung von Thomas Alva Edison bald ausgeleuchtet. Auch in Museen werden Glühbirnen vor allem durch die „Licht emittierenen Dioden“ (LED)ersetzt werden, weil manche der präsentierten Objekte im Scheinwerferlicht der glühenden Birne mit der Zeit bekanntlich unsichtbar werden. LED-Leuchten hingegen verhindern das Ausbleichen von Gemälden, „denn sie geben im Unterschied zu Glühlampen keine Ultraviolett- und keine Infrarotstrahlen ab und viel weniger Wärme“, sagt Ruedi Hug, der Geschäftsführer von „Ledon Lighting“ in Lustenau, einer auf Lichtgestaltung spezialisierten Tochter des Vorarlberger Lichtunternehmens Zumtobel.
Mit Zumtobel und dem Designbüro Eoos hat Ledon „Tempura“ entwickelt, einen „revolutionären“ LED-Strahler: Nach Belieben kann die Farbtemperatur des Lichts verändert werden, von Warmweiß (2500 Kelvin) bis Kaltweiß (6500). 50.000 Stunden Strahlzeit werden prophezeit, zwölf Jahre bei zwölf Stunden Betriebszeit, das 50fache einer Glühbirne.

weiterlesen

19. März 2007

Architekturphantasien. 03.03.-24-06.2007

WE1878_1.jpg

In der Salzburger Residenzgalerie ist die Ausstellung „Architekturphantasien – Ansichten von Gebäuden in Gemälden des 16. bis 19. Jahrhunderts aus dem Sammlungsbestand“ zu sehen.

Präsentiert wird die Entwicklung des Architekturstücks vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in der niederländischen, französischen, italienischen und österreichischen Malerei mit Werken von Emanuel de Witte, Dirck van Delen, Pieter Neefs d. J., Hubert Robert, Nicolas Pierre Loire, Friedrich Loos u.a. Die Ausstellung umfasst mehr als 40 Gemälde und gliedert sich in mehrere Bereiche wie Architektur als Hintergrundfolie, Architektur in Landschaftsgemälden, Architekturphantasien, Reale Ansichten und Innenraumdarstellungen.

Ort:
Residenzplatz 1
AT 5010 Salzburg

Öffnungszeiten:
täglich 10.00 bis 17.00 Uhr
Montags geschlossen

19. März 2007

Vorheriger Beitrag


Kalendar

März 2007
M D M D F S S
« Feb   Apr »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Beiträge nach Monat

Beiträge nach Kategorien