Archiv für Mai 2007

Licht. Farbe. Mensch. Plädoyer für ein gesundes Leuchtmittel

von Christiane Brune-Wiemer

Dass Licht und Farbe eine untrennbare Einheit sind, weiss zumindest jeder Gestalter, zumal jeder Farbgestalter. Begrifflichkeiten wie Lichtstrom, -stärke, Leuchtdichte, Farbwiedergabe, Lichtfarbe etc. sind dabei nicht bloße Theorie, sondern gehören zum Handwerkszeug. Selbstverständlich sind dabei auch Kenntnisse über die mannigfaltigen Lampenprodukte mit ihren spezifischen Eigenarten und -schaften notwendig.

Der Bezug von Licht und Mensch, also Wahrnehmung und Wirkung, wird deutlich am Beispiel der visuellen Ergonomie sowie den Unterschieden des Tages- zum Kunstlicht. So weit gehen in der Regel unsere Kenntnisse und befinden sich damit an der faktischen Teiloberfläche. Selten wissen wir auch, oder genügend, über die Tiefen der physischen wie psychologischen Wirkung von Licht.

Farbgestaltung unter humanen Gesichtspunkten geht von einem ganzheitlichen Ansatz aus, der jenseits bloßer Ästhetisierung von Architektur und Umwelt liegt. In diesem Sinne liegt eine Auseinandersetzung mit dem Faktor Licht zu Mensch auf der Hand, und zwar jenseits der eindimensionalen, derzeitigen Energiespardiskussionen.

Das Farbportal versteht sich als interdisziplinäre Plattform zum Thema Farbe. Das auch Lichtfragen hierher gehören versteht sich von selbst. Wir möchten ihr Interesse deshalb heute für die Vielschichtigkeit der Leuchtmittelwirkung wecken. Der nachfolgende Link führt sie zu einem Statement für gesundes Leuchtmittel von Alexander Wunsch, der als Arzt in Heidelberg ansässig ist.

Alexander Wunsch, ausgebildeter Schulmediziner, ist Experte auf dem Gebiet der Schwingungsmedizin. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich theoretisch wie praktisch mit der Wirkung farbiger Frequenzen auf den menschlichen Organismus. Er gilt als einer der wenigen Experten der Spektro-Chrom-Therapie nach Dinshah P. Ghadiali und wendet sie seit vielen Jahren in seiner Praxis an.

Plädoyer für ein gesundes Leuchtmittel

29. Mai 2007

Color Management. 27. Juni 2007

Von der Datenerstellung bis zur Druckstandardisierung

Kooperationsveranstaltung zwischen Projekt PrintPartner und der Bremer Design GmbH

Für die richtige Ausgabe von Farben im Druck ist der kompetente Umgang mit ICC-Profilen durch den Anwender ausschlaggebend. Bereits ein kleiner Fehler kann gravierende Abweichungen nach sich ziehen.

Die Informationsveranstaltung will einen Beitrag dazu liefern, weit verbreitete Unsicherheiten im Umgang mit ICC-Profilen zu beseitigen und gibt u. a. Antwort auf folgende Fragen:

– Wie funktioniert das Color Management mit ICC-Profilen im Hintergrund?
– Müssen in RGB- und CMYK-Daten ICC-Profile immer eingebettet werden?
– Wann muss in PhotoShop ein Profil zugewiesen werden?
– Wie und wo konvertiert man am besten in ein anderes ICC-Profil?
– Welche Gefahren liegen in einer falschen Profilkonvertierung?
– Welche Profile sind für den jeweiligen Ausgabezweck geeignet? Woher bezieht man sie? Wie installiert man sie?
– Wie wird das Color Management durch den Medienstandard Druck und Prozessstandard Offsetdruck geregelt?
– Wie gehen Druckereien mit eingebetteten Profilen um?
– Welche Fehler durch falsches Farbmanagement hat der Datenlieferant selbst zu verantworten?

weitere Informationen und Anmeldung … 

Ort:
IfW GmbH
Fallturm 1
(Erdgeschoss, Eingänge A, B oder C)
D28359 Bremen

Zeit:
27. Juni 2007
17-20 Uhr

28. Mai 2007

Frisches Make up für 256 Denkmäler.

Sie haben das Weiße Haus in Washington gestrichen, das Bundeskanzleramt in Berlin ebenso. Jetzt wollen Keimfarben aus Diedorf das Denkmal in Schwerte-Ost mit neuen Farbtönen mächtig aufpolieren. 256 der 286 unter Schutz stehenden Häuser der Kreinberg-Siedlung bekommen (nicht nur) einen neuen Anstrich.
Frischer Wind in der Siedlung? „Der kommt, ganz bestimmt,“ zeigte sich gestern Siegfried Dziemballa, Geschäftsführer der Eisenbahner Wohnungsgenossenschaft Schwerte (EWG), Eigentümerin der Siedlung, überzeugt.

Für die seit Januar 2001 unter Denkmalschutz stehende Kreinbergsiedlung soll ein neues Farbkonzept entwickelt werden. Die EWG hat deshalb eine Kooperationsvereinbarung mit einer Fachfirma getroffen. „Überall in der Welt werden mit Produkten der Firma Keimfarben Baudenkmäler für die Nachwelt erhalten,“ heißt es im Prospekt der in Diedorf ansässigen Firma. Ein Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, mineralische Putze und Anstriche mit langer Lebensdauer herzustellen, die unter anderem bei denkmalgeschützten Gebäuden eingesetzt werden.

Wiedie EWG gestern weiter mitteilte, werden in der Genossenschaft nicht nur Pläne verfolgt, die Fassadenanstriche zu erneuern, gleichzeitig sollen auch sämtliche Putze gründlich untersucht werden.

Weil nun in der Denkmalschutzsatzung der Stadt ein Farbentwurf für künftige Fassadengestaltungen aus Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verankert ist, dessen praxisbezogene Umsetzung sich zudem laut EWG „als schwierig herausgestellt hat“, wurde Kontakt zur Firma Keimfarben aufgenommen.

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28. Mai 2007

schnitt_stelle. Leuchtende Objekte im Raum. 20.-28.Juni 2007

Architekturstudierende der TU Wien präsentieren 19 außergewöhnliche Möbelobjekte zur Optimierung des gemeinschaftlichen Wohnens.

Innerhalb der Lehrveranstaltung „Modul Objekt- und Produktdesign“ stand das alltägliche gemeinschaftliche Wohnen, die Raumteilung und Raumstimmung sowie Lichtführung im Zentrum der Aufgabenstellung. Mobilität und Multifunktionalität wurde als gestalterisches Kriterium an die Entwürfe gefordert. Die 19 Exponate weisen zudem mit einem breites Spektrum an Formen, Materialien und Techniken auf.
weitere Informationen … 

Ort:
Zumtobel Lichtforum Wien
Jasomiergottstraße 3-5
A1010 Wien

Zeit:
20.-28. Juni 2007
Mo-Do 8-17 Uhr
Fr 8-15.30 Uhr

28. Mai 2007

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