Archiv für September 2007

Chipperfield Vortrag in Wien. 04.10.2007

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Anlässlich der Jurierung des fünften „Otto Wagner Städtebaupreises“ wird der Juryvorsitzende David Chipperfield am 4. Oktober 2007 im großen Kassensaal der österreichischen Postsparkasse seine aktuellen Projekte präsentieren. Im speziellen wird er das America’s Cup Building in Valencia sowie das Gesamtkonzept für die Museumsinsel Berlin ansprechen.

Zeit:
04.10.2007
20.00 Uhr

Ort:
Österreichische Postsparkasse
Georg Coch Platz 2
A-1010 Wien

30. September 2007

Rot. Wenn Farbe zur Täterin wird. bis 02.03.2008

Das Herz pocht, die Alpen glühen. Im Museum der Kulturen ist es Rot. Folgen Sie den Spuren einer faszinierenden Farbe rund um den Globus. Es geht um mehr als Leben und Tod. Sie begegnen den Ahnen, blicken in Glaubenswelten und stellen beim Gang über das internationale Parkett fest: Rot macht Menschen mächtig – und wird so als Farbe zur Täterin.

Im grössten ethnologischen Museum der Schweiz kommen Sie nahe ran an die Tatorte der Farbe Rot. Auf 1800 Quadratmetern erwartet Sie ein rotes Spektakel mit rund 300 einzigartigen Exponaten aus der ganzen Welt.

Im Cinéma Rouge sehen Sie einen exklusiven Zusammenschnitt von zwölf Filmen mit einem gemeinsamen Plot: die Farbe Rot in action. Eine Plattform für zeitgenössische Kunst aus Singapur bietet die Galerie mit Werken von Kumari Nahappan: Red, hot & cool. Farbgetreue Interventionen zu Mode-Design, Weihnachtsschmuck, Essen und Erotik runden Rot ab.

Während der gesamten Ausstellungsdauer gibt es ein umfangreiches wie vielfätiges Begleitprogramm das an dieser Stelle nicht aufgelistet werden kann. Überzeugen Sie sich selber …

Veranstaltungsprogramm …

Ort:
Museum der Kulturen
Münsterplatz 20
CH-4051 Basel

Öffnungszeiten:
Di – So: 10.00 – 17.00 h
Mi: 10.00 – 20.00 h
geschlossen: 24, 25, 31.12.07 sowie 01.01.08

30. September 2007

boulevART2 – Glänzender Asphalt, Räume der Großstadt. 25.09. – 07.10.2007

Der Kunstherbst Berlin07 führt nach dem Erfolg von boulevART1 im vergangenen Jahr eine Neuauflage unter dem Titel boulevART2 – Glänzender Asphalt, Räume der Großstadt durch.

Innen- und Außenräume der Großstadt
Auf dem Gelände des heutigen Europa-Centers in der Berliner City-West, Mitte der 60er Jahre als Pendant zum New Yorker Rockefeller-Center eröffnet, stand von 1916 bis 1943 das legendäre Romanische Café – Treffpunkt von Schriftstellern, Malern, Schauspielern und Lebenskünstlern aller Art. An diese Tradition von Kunst und urbanem Leben will boulevART2 mit seiner „Eroberung“ des Europa-Centers anknüpfen. Unter dem Titel Glänzender Asphalt, Räume der Großstadt ist die reale Stadt auf fünf Etagen als Außenraum dauernd präsent, innen werden unterschiedliche künstlerische Positionen von der Videoinstallation bis zur Performance präsentiert. Insgesamt 14 Künstlerinnen und Künstler entfalten auf ausgewählten Etagen des Hochhaus- Klassikers mit permanentem Blick auf die Großstadt ein thematisch-ästhetisch facettenreiches Spektrum von Arbeiten, das mal kontrastierend, mal komplementär urbane Wahrnehmungsmuster und Zeichen, Situationen und Verhaltensweisen aufgreift. Die Videos, Skulpturen, Fotoarbeiten und bildkünstlerischen Werke nehmen Bezug auf Innen- wie Außenraum und schaffen so eine ganz eigenständige Raumerfahrung für den Betrachter im Grenzbezirk von Kunstwirklichkeit und objektiver Realität. Das kuratorische Konzept des Instituts für Kultur- und Medienmanagement entstand in enger Zusammenarbeit mit den Künstlern sowie dem Sammler Ivo Wessel, der eine Etage – Paradise lost Collector’s City – mit Künstlern aus seiner Sammlung bespielt. Zum Abschluss von boulevART2 lädt Lucia Dellefant in ihrer Installation Visioning- Berlin am 07. Oktober 2007 um 20 Uhr zu einer Gesprächsrunde zum Thema Zukunftsvisionen ein.

Kunst auf fünf Etagen…
…. präsentiert innerhalb von boulevART2 zehn internationale Künstler mit ihren Arbeiten. Das Spektrum ist breitgefächert, wir bitten daher um anklicken des angegebenen Links.

boulevART2 …

Kunstherbst Berlin07 …

30. September 2007

Le-Corbusier-Schau. 29.09.2007 – 10.02.2008

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Le Corbusier, „Philips Pavillon“ auf der Weltausstellung in Brüssel, 1958 (Foto: FCL / VG Bild-Kunst, Bonn, 2007)

aus ART das Kunstmagazin, von Kerstin Schweighöfer
LEONARDO DA VINCI DES 20. JAHRHUNDERTS

Die größte Le-Corbusier-Schau ist im Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein zu sehen. Corbusiers Lebenswerk zeigt eine beeindruckende Synthese der Künste: von Architektur, Möbeldesign, Inneneinrichtung, Malerei und Städtebau. art-Korrespondentin Kerstin Schweighöfer sprach mit den Co-Kuratoren der Ausstellung.

Als Charles-Edouard Jeanneret-Gris wurde er 1887 in der Schweiz geboren um unter dem Künstlernamen Le Corbusier (1887 bis 1965) zu einem der wichtigsten und einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts aufzusteigen. Was Picasso für die Malerei war, Einstein für die Wissenschaft und Strawinsky für die Musik, so heißt es, war Le Corbusier für die Architektur. Auch Leonardo da Vinci des 20. Jahrhunderts wird er genannt, denn so wie der Italiener war er ein Universalgenie: Le Corbusier entwarf nicht nur Häuser und ganze Städte, sondern auch Möbel; er malte, bildhauerte, fotografierte und filmte.
Vom 29.9.2007 bis zum 10.2.2008 in Vitra-Design-Museum in Weil am Rhein und bis zum 2. September im Niederländischen Architekturinstitut NAI in Rotterdam ist die bislang größte und anspruchsvollste Le- Corbusier-Übersichtsausstellung seit 20 Jahren zu sehen. Sie widmet sich erstmals seinem kompletten OEuvre und versucht, diesem Multitalent gerecht zu werden: 450 Original-Objekte, werden gezeigt – Zeichnungen, Fotos, Modelle, Pläne, Skulpturen, Gemälde, Textilien und Möbel – die crème de la crème aus allen Bereichen, in denen der Meister tätig war.
Kerstin Schweighöfer hat sich die Schau in Rotterdam angesehen und dort mit den beiden führenden Le Corbusierexperten weltweit gesprochen, die auch Co-Kuratoren der Ausstellung sind: Professor Arthur Ruegg von der ETA-Zürich, 65, und Professor Stanislaus von Moos von der Uni Zürich, 67.
Art: Ist die Bezeichnung Leonardo da Vinci des 20. Jahrhunderts zurecht?
Ruegg: Ach, Gott. Das kann man wahrscheinlich auch von anderen Architekten sagen. Gemeint ist, dass sich jemand auf den Gebieten Malerei, Skulptur, Wissenschaft, Mathematik, Städtebau und Gesellschaftstheorie Gedanken gemacht hat und dabei immer sehr, sehr interessante Einsichten gewonnen hat. Es geht darum, diesen Universalanspruch auszudrücken. Ich habe Le Corbusier in meinen frühen Jahren auch mal so ähnlich bezeichnet. Es ist nicht sehr originell, aber nicht falsch.

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30. September 2007

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