Archiv für den 16. September 2007

Bauten in einer alternden Gesellschaft. 30.10.2007

– demografischer Wandel und innovative Wohnprojekte.

Die Bundesarchitektenkammer und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland laden am 30. Oktober in Berlin zu ihrer ersten gemeinsamen Veranstaltung ein. Das Thema lautet „Alte Bauten in einer alternden Gesellschaft – demografischer Wandel und innovative Wohnprojekte“. Die Moderation hat Dr. Jürgen Tietz, freier Journalist.

Eine älter werdende Gesellschaft stellt neue Anforderungen an den Wohnungsbestand. Wie lassen sich die notwendigen Anpassungsmaßnahmen mit dem Denkmalschutz in Einklang bringen, wie denkmalgeschützte Ortskerne, Quartiere und Wohnungen zukunftsfähig machen?

Die Veranstaltung präsentiert drei Ansätze zu dieser Fragestellung:

– Wohnen und Altern: Soziologische Perspektiven, vorgestellt von Armin Hentschel  (Direktor des Instituts Für Soziale Stadtentwicklung)
– Altengerechtes Wohnen im Bestand, vorgestellt von Prof. Dr. Hildegard Schröteler-von Brandt (Universität Siegen)
– Gemeinsames Wohnen im Alter, gemeinsames Wohnen im Denkmal: Erfahrungen aus dem täglichen Leben, vorgestellt von Dr. Lothar Helm, Wohngemeinschaft Sandberghof in Darmstadt-Bessungen
Die Veranstaltung Alte Bauten in einer alternden Gesellschaft ist ein Beitrag zur der bundesweiten Netzwerkkampagne wieweiterwohnen. Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird bis zum 25. Oktober gebeten unter Fax 0611/6906-140.

Zeit:
Dienstag 30. Oktober 2007
18 Uhr

Ort:
Heilig-Geist-Kapelle
Spandauer Straße 1
Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (Eingang)
D-Berlin-Mitte

16. September 2007

Design entdecken – der Werkbund macht Schule. 20.09. – 30.09. 2007

Am 19. September um 18 Uhr wird in der Vertretung der Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen beim Bund die Ausstellung „Design entdecken – der Werkbund macht Schule“ eröffnet. Die Ausstellung dokumentiert das gleichnamige, innovative Bildungsprojekt, das der Deutsche Werkbund Nord in Kooperation mit der Universität Vechta, dem Design Zentrum Bremen und dem Institut für Markt – Umwelt – Gesellschaft (imug e.V.) der Leibniz Universität Hannover an 22 Schulen in Niedersachsen und Schleswig- Holstein durchgeführt hat.

Die aktuelle Bildungspolitik zielt vor allem auf die Entwicklung naturwissenschaftlicher und technologischer Kompetenzen ab, häufig zu Lasten musischer Fächer, denen keine große Bedeutung beigemessen wird. Dabei ist gerade die Entwicklung von kreativen Kompetenzen eine Grundvoraussetzung dafür, die Herausforderungen einer sich immer dynamischer verändernden Welt zu meistern. Gleichzeitig erfordert die Globalisierung mit ihren vielfältigen ökonomischen, sozialen und ökologischen Vernetzungen eine neue Qualität der Ausbildung, um verantwortliches und im besten Sinne aufgeklärtes Verhalten zu fördern.

Das Ziel des Projekts war es daher, mit entsprechenden Frage- und Aufgabenstellungen im Unterricht Lernende und Lehrende gleichermaßen möglichst praxisbezogen an Fragen der Designqualität und der Nachhaltigkeit heranzuführen. Das Projekt „Design entdecken – der Werkbund macht Schule“ zeigt auf überzeugende Art und Weise, wie eng Kreativität, Design und Nachhaltigkeit miteinander verknüpft sind – und wie die Entwicklung zukunftsfähiger, kreativer Kompetenzen im Unterricht integriert werden kann.

Die zweigeteilte Ausstellung bündelt rund 70 Schülerarbeiten aus unterschiedlichen Jahrgangsstufen verschiedener Schultypen sowie die zugehörigen Fragestellungen und Aufgabenbeschreibungen, die darauf angelegt sind, den Zusammenhang von Kreativität, Design und Nachhaltigkeit zu beleuchten. Der zweite Teil der Ausstellung zeigt professionell gestaltete Produkte führender deutscher Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, anhand derer die unterschiedlichen Dimensionen von Design verdeutlicht werden.

Die Ausstellung richtet sich an Lehrer, Eltern, Schüler und die interessierte Öffentlichkeit – und vor allem auch an die Bildungspolitiker, die mit der grundsätzlichen Weichenstellung für den Bildungsstandort Deutschland betraut sind.
Teil der Schau sind auch Arbeiten Bremer Schulklassen, die im Rahmen der Bremer Schuloffensive im Design Zentrum Bremen entstanden sind und bereits im Juni diesen Jahres im Wilhelm Wagenfeld Haus zu sehen waren.

Zeit:
20.09. – 30.09.2007

Ort:
Vertretung der Länder Schleswig-Holstein und Niedersachsen
In den Ministergärten 10
D-10117 Berlin

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr

16. September 2007

Architekturbeton.

Beispiele in München zeigen: Sicht- und Farbbeton bieten Architekten und Bauherren neue Möglichkeiten.

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Die Zeiten, in denen man Betonoberflächen verstecken musste, sind vorbei. Denn in der konstruktiven Bauteilbemessung, der Schalungstechnik, im Trennmitteleinsatz und auch in der Betontechnologie wurden in den vergangenen Jahren große Fortschritte erzielt. Nun haben auch Bauherren und Architekten den Beton als ästhetisch ansprechenden Baustoff entdeckt. Die Betonoberflächen werden dabei zur Gestaltung eingesetzt, Wirkung erzielen sie durch ihre Struktur oder ihre Farbe. Davon zeugen zahlreiche Objekte im Großraum München.
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16. September 2007

Pantone stellt neues Farbsystem vor.

Goe-System mit 2.058 Sonderfarben.

Pantone hat mit dem „Goe System“ sein erstes komplett neues „Farbinspirations- und Spezifizierungssystem“ für die Grafik- und Druckindustrie seit der Einführung des „Pantone Matching Systems“ vor 45 Jahren vorgestellt. Mit mehr als 2.000 neuen Pantone-Farben soll das neue Goe-System einen größeren Spielraum beim kreativen Prozess ermöglichen.

Das ursprüngliche Pantone-Matching-System wurde einst als verlässliches System zur Kommunikation von Farben entwickelt, das neue Pantone-Goe-System soll dieses nun erweitert. Es umfasst mit 2.058 Sonderfarben eine deutlich erweiterte Farbpalette, wobei die Anzahl der Pantone-Basisfarben von 14 auf 10 plus einem „Pantone Clear“ reduziert wurde. Eine Sonderfarbe wird nun aus maximal zwei Basisfarben unter Zufügung von Pantoe Black bzw. Pantone Clear gemischt.

Die Basisfarben sollen zudem länger farbecht bleiben und den heutigen Anforderungen von Veredelungen mit UV- oder wasserbasierten Lacken standhalten. Zudem wurden die neuen 2.058 Sonderfarben so entwickelt, dass diese mit einer einheitlichen Schichtdicke von 1,3 g/qm gedruckt werden können. Neben einer besseren Kontrolle auf der Druckmaschine soll dies deutlich kürzere Trocknungszeiten ermöglichen.

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16. September 2007

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