Archiv für den 17. Dezember 2007

In eigener Sache.

Mit den heutigen Veröffentlichungen verabschieden wir uns für das Jahr 2007. Wir freuen uns Ihnen ab 2008 eine neue Rubrik zu präsentieren, in der aus dem täglichen Gestaltungsumgang mit der Farbe berichtet werden soll. Unserem Grundsatz folgend bemühen wir uns um interdisziplinäre Beiträge, die unter dem Begriff „Werkstattbericht“ zu finden sein werden.

Ihnen allen wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest und ein farbenfrohes Neues Jahr.

17. Dezember 2007

Anna Blume ist rot. Rezension.

von Christiane Brune-Wiemer

Der rote Einband und das Format des Buches Anna Blume ist rot läßt vermuten, dass es sich um einen neu erschienenen Roman handelt. Titel und womöglich Inhalt in Anlehnung an das gleichnamige Gedicht des Dadaisten Kurt Schwitters? Weit gefehlt.

Das mit viel Liebe zum Detail gestaltete Buch der Düsseldorfer Designerin Irmgard Sonnen ist eine Sammlung „einführender“ Texte zu Farbpositionen aus Kunst, Literatur und Psychologie. Einführend insofern, dass sie Lust auf mehr erzeugt: mehr erfahren, wissen, erleben. Zu den Farben gleichwohl wie zu den genannten, zitierten Personen.

Schwarz, Weiß, das dazugehörige Grau bilden neben den Grundfarben Rot, Gelb und Blau die Ausgangspunkte künstlerisch-poetischer Farb-Zugänge und Betrachtungen. Die Texte und Gedichte werden durch großformatige Abbildungen ergänzt, die die Vielfältigkeit farbiger Ausdruckskraft unterstreichen. Es wird erkenn- und erlebbar, dass die Farbe weder von Künstlern noch von den Literaten willkürlich eingesetzt wird. Es liegt immer ein soziologischer Kontext vor.

Irmgard Sonnen ist es mit ihrem Buch gelungen, die Farbe sehr subtil als interdisziplinäres Kommunikationsmittel herauszustellen. Farbe als verbindendes Element zwischen Materie und Geist, zwischen Mensch und Mensch. In diesem Sinne bietet Anna Blume ist rot eine wertvolle Anregung, sich mit dem Thema Farbe weitergehend auseinander zu setzen. Beruflich und/oder privat.

Das Buch ist im Queredo-Verlag erschienen und kostet 26 EUR.

Anna Blume ist rot
Farbe als Ereignis
Positionen Essays Gedichte
gestaltet und herausgegeben von Irmgard Sonnen
ISBN 978-3-00-021255-0

17. Dezember 2007

„Kunst am Bau“ in Wien.

Kunst hat im sozialen Wiener Wohnbau eine lange und reiche Tradition. Auch im geförderten Wiener Wohnbau spielte die künstlerische Bauausstattung von Anfang an eine wichtige Rolle. Zum „Best of“ der vergangenen Jahren zählen u.a. ein Relief vom New Yorker Künstler Matt Mullican in der Wienerberg-City in Favoriten, ein Mosaik des japanischen Kunststudenten Nobuhiko Numazaki in der Tokiostraße 16 in der Donaustadt und ein schwebendes, beleuchtetes Band von Architekt Prof. Peter Pininski in der Strohmayergasse 5 in Mariahilf.
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17. Dezember 2007

Wenn die Farben verrückt spielen.

Von Hartmut Wilmes für rundschau-online.

„Habt Ihr Eure Bilder gereinigt?“ wurde Andreas Blühm gefragt. Nein, das war gar nicht nötig, Rubens, Rembrandt & Co. sind in der neuen Barock-Abteilung des Wallraf „nur“ besser beleuchtet. Und zwar so viel besser, dass sogar die eigenen Restauratoren nun nie gesehene Details entdecken. Der Museumsdirektor wundert sich ohnehin, wie wenig und spät man sich normalerweise selbst bei neu konzipierten Häusern darum kümmert, die Kunstwerke ins rechte Licht zu setzen.
Abschreckende Beispiele gefällig? „Die Tate Modern in London – faszinierendes Gebäude, schreckliches Licht.“ Auch nicht besser: Die klotzige Pinakothek der Moderne in München. In deren Licht bleibt von Yves Kleins patentiertem Blau wenig übrig.

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17. Dezember 2007

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