Archiv für den 30. März 2008

Schöne neue Welt. bis 04.05.2008

Zur Umgestaltung von Städten in Mittel- und Osteuropa

Die Ausstellung „Schöne neue Welt – Zur Umgestaltung von Städten in Mittel- und Osteuropa“ ist ein Projekt aus der Reihe STADTanSICHTEN, die in den ifa-Galerien Stuttgart und Berlin seit 2003 konzipiert und realisiert werden. Nachdem bisher vor allem Städte in Asien und Afrika vorgestellt wurden, setzt sich „Schöne neue Welt“ mit Entwicklungen im europäischen Raum auseinander. Dabei findet ein Wechsel der Perspektiven statt: im Gegensatz zur Bevölkerungsexplosion in den Megacities wie Kairo, Istanbul oder Lagos sind europäische Städte – vor allem in Mittel- und Osteuropa, aber auch in den östlichen Bundesländern – durch Schrumpfungserscheinungen charakterisiert. Die negativen Auswirkungen wurden bereits ausführlich reflektiert. Die Ausstellung setzt dieser Sicht Beispiele der kreativen Umnutzung, künstlerischen Umgestaltung und sozialen Umwidmung der ehemals sozialistisch geprägten Städte, die nun den Anforderungen des 21. Jahrhunderts und den ökonomischen, politischen und sozialen Veränderungen gerecht werden müssen, entgegen. Die Projekte stehen dabei beispielhaft für städtebauliche, architektonische und soziologische Entwicklungen, die in der gesamten Region in ähnlicher Form zu verfolgen sind, und die sich nur aufgrund der spezifischen Bedingungen in Mittelosteuropa herausbilden konnten. „Schöne neue Welt“ zeigt, dass es Umnutzungen und Wandlungen gibt, die es lohnt, wahrzunehmen.

Ort:
ifa-Galerie Berlin
Linienstraße 139/140
D-10115 Berlin

30. März 2008

+ wieweiterwohnen. 07. – 11.04.2008

Workshop – Wohnen im Gewerbe, Bremen Hohentorshafen

In einem studentischen Workshop der ‚School of Architecture Bremen’ soll unter internationaler Beteiligung beispielhaft ein wichtiges Thema der Stadtentwicklung – die Herstellung von nutzungsgemischten Stadtquartieren – bearbeitet werden. Der Hohentorshafen dient dazu als konzeptionelles Entwurfsgebiet. Seine zentrale Lage und seine Überschaubarkeit sind bestens geeignet, um hier im Bestand Perspektiven einer Stadtentwicklung zu demonstrieren.

Im Rahmen der Arbeitswoche ist mittels Podiumsveranstaltungen ein Meinungsaustausch mit allen interessierten Bremerinnen und Bremern zu diesem Thema geplant. Hierzu sind verschiedene Vertreter der Planungspraxis als Referenten eingeladen:

+ Andreas Feldtkeller (Stadtplaner aus Tübingen – „Französisches Viertel“)
+ Dieter Polkowski (Projektleiter HafenCity Hamburg)
+ Juliane Schonauer (Büro für Städtebau, Berlin, räumliches Leitbild für die Stadt Hamburg)
+ Reinhard Viering (Regierungsdirektor, Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Bremen)

Die Fragen an die Experten wie an die Studenten wird sein: Welche Strategien lassen sich anwenden, um städtische Nutzungen (wieder) miteinander zu verknüpfen? Wie lassen sich Wohnen und Arbeiten unmittelbar aufeinander beziehen? Bedarf es dazu (subversiver) Methoden über den Weg temporärer Nutzungen? Welchen Spielraum bieten offizielle Planungsverfahren?

Der Workshop ist in die bundesweite Aktion „wieweiterwohnen“ (Netzwerkkampagne Förderverein Baukultur) eingebettet.

Workshop: 07. – 11. April 2008
Podiumsdiskussion: Donnerstag, den 10. April, um 19:00 Uhr
Präsentation der Ergebnisse: Freitag, den 11. April, um 10:00 Uhr

Ort aller Veranstaltungen:
Speicher XI, Aufgang 6
3. Obergeschoss
D- 28217 Bremen

30. März 2008

Dokumente eines optimistischen Zukunftsglaubens.

Von Sven-Claude Bettinger für Deutschlandradio Kultur.

Brüsseler Architekturmuseum zeigt Ausstellung über Expo 1958

1958 erschien die Zukunft in Brüssel noch strahlend: Auf der ersten Weltausstellung nach dem II. Weltkrieg versammelten sich die Besucher unter dem Atomium und bestaunten die Produkte, die einen leuchtenden Fortschritt versprachen. Das Brüsseler Architekturmuseum zeigt nun Pläne, Modelle und Fotos der architektonisch wichtigsten Pavillons der Brüsseler Weltausstellung von 1958 sowie typische Möbel und Designgegenstände. …

Museumsdirektor Professor Maurice Culot: „Die Menschen haben die schwierigen dreißiger Jahre hinter sich, die Schrecken des Zweiten Weltkriegs, den harten Wiederaufbau. Da entdecken sie 1958 glänzende Zukunftsperspektiven. Die Weltausstellung zeigt sie in leuchtenden Farben, mit aufregenden Formen, die mit den Grautönen und der Strenge der dreißiger Jahre brechen.“

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mehr Informationen …

Ort:
Museum voor Architectuur – De Loge
Kluisstraat 86
B – 1050 Brussel

Öffnungszeiten:
Di–So: 12-18 h
Mi. bis 22 h

30. März 2008

Götterwelt in Multicolor.

Strahlend bunt
Göttervater Zeus in orangefarbener Tunika mit weißen Tupfen, ein antiker Krieger in gelber Rüstung, farbenfrohe Tempel und auffallend blond gelockte römische Kaiser mit rosigen Wangen – so sehen die wissenschaftlichen Rekonstruktionen antiker Skulpturen und Bauwerke aus, mit denen der deutsche Archäologe Vinzenz Brinkmann seit einigen Jahren Furore macht.

Für den Betrachter ist diese Buntheit irritierend, widerspricht sie doch so gänzlich dem herkömmlichen Bild von der marmorgetönten Antike und deren kühler Ästhetik.
Woher das Weiß der Götter?
Geprägt hat dieses Bild der deutsche Archäologe Johann Joachim Winckelmann im 18. Jahrhundert. Er sah im reinen Marmorweiß eben jenen Geist antiker Kultur widergespiegelt, den der Klassizismus erneuern wollte. Dass das historisch falsch war, wusste man schon zu Winckelmanns Zeiten.

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30. März 2008

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