Archiv für Mai 2008

Sommer-Intensivkurs Ornament. 14.-19.07.2008

Wie es dem Gast gefällt
Grand Hotel-Architektur gestern und heute

Am 14.–19. Juli 2008 und ein Wochenende nach den Sommerferien (in Absprache) bietet das Haus der Farbe, Zürich, einen Intensivkurs Ornament an. Die Gesamtleitung liegt bei Vreni Spieser, Künstlerin, und Cordula Seger, Kulturwissenschaftlerin, mit Inputs von Dora Lardelli, Kunsthistorikerin und Leiterin Kulturarchiv Oberengadin, sowie Dagmara Zukowska und Christoph Sauter Architekten St. Moritz.

In einer Ausstellung über Grand Hotel-Architektur, die Cordula Seger für das Gelbe Haus in
Flims (Eröffnung Dezember 2008) plant und realisiert sollen nicht nur Objekte in den Raum
getragen werden, sondern dieser soll selbst bespielt werden. Eine zentrale Idee ist es, basierend auf alten Schablonen von Hoteldekorateuren, eine Tapete zu gestalten, die sich über alle drei Stockwerke hinwegzieht und bei den Fenstern zugleich als Verdunkelung funktioniert.

Im Sommerkurs und während einem zusätzlichen Wochenende sollen Vorschläge für eine solche Tapete erarbeitet werden. Eine Jury unter der Leitung von Cordula Seger wird im Anschluss an die Präsentationen ein Projekt auswählen und zusammen mit der Verfasserin oder dem Verfasser zur Ausführungsreife bringen. Das Siegerprojekt wird mit Fr. 1’000.- honoriert. Die Produktion der Tapete und das Tapezieren werden professionell in Auftrag gegeben.

Bevor es ans Entwerfen geht, werden die Teilnehmer/innen auf einer Exkursion in das Thema eingeführt. Dora Lardelli wird im Kulturarchiv Oberengadin in Samedan den dort archivierten riesigen Schatz von Schablonen und Vorlageblättern zeigen. Anschliessend findet voraussichtlich eine Besichtigung des Grand Hotel Kronenhof in Pontresina statt, in dem die alten Malereien wunderbar erhalten sind. Nach einer Übernachtung im Oberengadin fahren wir nach Flims, wo wir uns das Hotelmuseum im Parkhotel Waldhaus anschauen und später eingehend des Gelbe Haus besichtigen.

Ab Mittwoch wird dann im Haus der Farbe entworfen. Dagmara Zukowska, projektverantwortliche Architektin, wird an diesem ersten Entwurfstag architektonische Inputs geben und Fragen beantworten.

Teilnahmevoraussetzung ist eine Gestalterische Ausbildung oder gleichwertige Qualifikation. Die Krusgebühr beträgt 675 Eur inklusive einer Übernachtung im Oberengadin. Die Reisekosten für die Exkursion müssen selber getragen werden.

Der Kurs läuft unter der Modul-Nummer VM10.082.
Anmeldeschluß ist der 24. Juni 2008.

weitere Informationen …

Veranstalter:
HAUS DER FARBE
Höhere Fachschule für Farbgestaltung
Langwiesstrasse 34
CH-8050 Zürich
Tel. 044 493 40 93

26. Mai 2008

Kunst am Bau als Erbe des geteilten Deutschlands. 02.06.2008

Zum Umgang mit architekturbezogener Kunst der DDR

Die Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 02. Juni einen Vortrag mit Podiumsdiskussion im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig.

Als Teilnehmer konnten Thomas Topfstedt (Universität Leipzig), Silke Wagler (Kunstfonds, Staatliche Kunstsammlungen Dresden), Bernd Sikora (Deutscher Werkbund Sachsen), Sigrid Hofer (Universität Marburg), Else Gabriel (Künstlerin) und Rainer Eckert (Zeitgeschichtliches Forum Leipzig) gewonnen werden.

Die Veranstaltung findet im Saal statt, der Eintritt ist kostenfrei.

Ort:
Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig
Grimmaische Str. 6
D-04109 Leipzig

26. Mai 2008

Architektur und Identität.

Matthias Alexander schreibt in einem Kommentar für die FAZ über das Sarnierungsvorhaben der Dresdner Bank am Hauptsitz in Frankfurt. Die Aluminiumfassade des Turmes sollte nach Wunsch des Eigentürmers mit einer neuen Glashaut versehen werden.

zum Kommentar …

26. Mai 2008

Architektur degeneriert zur Dekoration.

In deutlichen Worten kritisiert die Bundesstiftung Baukultur durch ihren Vorstandsvorsitzenden Prof. Michael Braum, dass die architektonische Qualität nur eines von vielen Kriterien für den Entwurf des Pavillons war. Die hohe Verantwortung für baukulturelle Qualität, die mit einem Engagement im Ausland auf einer internationalen Schau wie der Expo verbunden sein muss, ist mit dem ausgewählten Konzept in Shanghai nicht in Einklang zu bringen. Die Bundesstiftung Baukultur hält es für geraten, grundsätzlich über das Auswahlverfahren zukünftiger Pavillons nachzudenken und bietet sich als Berater für die Einbringung eines veränderten Entscheidungsverfahrens an.

zur Stellungnahme Prof. Braum …

26. Mai 2008

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