Archiv für den 18. Mai 2008

Wenn die Farben Rumba tanzen.

Sonja Schewe berichtet für spiegelonline über die Wolfsburger Fotoausstellung des als Industriefotografen bekannten Heinrich Heidersberger. Unter dem Titel Rückkehr zum Aufbruch werden Fotografien der Jahre 1949-1973 gezeigt. Etwa 170 Aufnahmen aus dem vielschichtigen, stets im Kontext der Moderne verhafteten Lebenswerk des Wolfsburger Fotographen haben den Weg in die Ausstellung gefunden.

Sonja Schewe schreibt in ihrem Artikel wunderbar über die Entstehungegeschichte Heidersbergers farbiger Kuba-Fotografien, die sich zugleich als Zeitdokument Havannas und der 50iger Jahre lesen lassen.

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Ort:
Kunstmuseum Wolfsburg
Hollerplatz 1
38440 Wolfsburg

Öffnungszeiten:
Mi – So: 11.00 – 18.00 Uhr
Di: 11.00 – 20.00 Uhr
Montag geschlossen

18. Mai 2008

Wiedereröffnung des Linzer Stadtmuseum Nordico.

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OÖNachrichten berichtet über die abgeschlossenen Renovierungsarbeiten des Nordico in Linz, das mit seiner neuen Fassadenfarbe in Hellblau auf die Bauhistorie des 17. Jahrhunderts zurückgreift. Dies dürfte ganz dem Selbstverständinis des Nordico entsprechen, das sich seit seiner Gründung 1963 als wichtige Kultureinrichtung zur Bewahrung und Präsentation der historischen Identität der Stadt Linz für nachfolgende Generationen versteht.

Ein erster Rundgang verblüfft, wie hell und lichtdurchflutet das vorher eher dunkel anmutende Innere des Hauses geworden ist. So wirkt alles weiter, breiter, größer. Die Wände, Türen und Fensterstöcke in leuchtendem Weiß gestrichen, viel Glas – und vor allem …

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18. Mai 2008

Sprünge – Die Evolution des Neuen in der Alltagskultur. bis 10.08.2008

Was verbindet Frachtschiffe, die mit Zugdrachensystemen die Weltmeere durchkreuzen, mit einem Motorrad, das von einem vibrationsfreien Dieselmotor betrieben wird? Ganz einfach: In beiden Fällen hat kreatives und mutiges Querdenken bislang bewährte Produktsysteme erfolgreich neu konfiguriert. Zum Nutzen von Mensch und Umwelt.

Wie aber findet man angesichts immer komplexer werdender Herausforderungen zukunftsfähige Lösungen für die Alltagskultur?

Die Ausstellung Sprünge – Die Evolution des Neuen in der Alltagskultur zeigt an beispielhaften Exponaten, wie durch intelligente Ideen und überraschende Verknüpfungen bereits bestehender Erkenntnisse beeindruckende Qualitätssprünge möglich werden. Im Rahmen von Globalisierung, Digitalisierung und Individualisierung tragen sie zur Dynamik von Veränderungsprozessen bei, gerade weil sie nicht auf einer linearen Weiterentwicklung beruhen.

Die Ausstellung wird gemeinsam von der Bremer Design GmbH und der Wilhelm Wagenfeld Stiftung durchgeführt. Sie läuft noch bis zum 10. August. Jeden Sonntag finden um 13 Uhr Führungen durch die Ausstellung statt.

Ort:
Wilhelm Wagenfeld Haus
Am Wall 209
D-28195 Bremen

Öffnungszeiten:
(nur zu Ausstellungen)
Di: 15 – 21 Uhr
Mi – So: 10 – 18 Uhr

18. Mai 2008

US-Patentamt: Dreidimensionale Marke.

Apple hat eine noch unübliche neue Möglichkeit des US-Markenrechts angewandt und die dreidimensionale Form des iPod als Marke schützen lassen. Es handelt sich dabei nicht um ein so genanntes “Design Patent”, bei dem ähnlich wie beim deutschen Geschmacksmuster ein Designschutz für die Form- und Farbgestaltung erfolgt.

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18. Mai 2008

Werkschau Andreas Gursky. Architektur. bis 07.09.2008

Die Werkschau Andreas Gursky. Architektur wird bis zum 07. September 2008 in der Darmstädter Mathildenhöhe gezeigt. Gursky, der 1955 in Leipzig geboren wurde, war 2003 Preisträger des Fotografen und Wilhelm-Loth-Preises.

Die Ausstellung präsentiert Gurskys speziellen Blick auf Textur und Tektur des architektonischen Innen- und Aussenraumes in dem Zeitraum 1988 bis heute. Führungen werden donnerstags um 18.30 Uhr sowie sonntags jeweils um 11.00 und 15.00 Uhr angeboten und ermöglichen eine tiefergehende Beschäftigung mit den einzelnen Exponaten.

Zur Ausstellung erscheint ein detaillierter Katalog im Hatje Cantz Verlag.

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Ort:
Mathildenhöhe Darmstadt
Ausstellungsgebäude

Öffnungszeiten:
Di – So: 10-18 Uhr
Do: 10 – 21 Uhr

18. Mai 2008

Zum 5. Brillux Architektenforum: Andere Länder-Andere Farben?

von Christiane Brune-Wiemer

Arcguide berichtet über das 5. Architektenforum, das am 21. April diesen Jahres in Nürnberg stattfand. Die unter dem Titel Andere Länder-andere Farben? laufende Veranstaltung präsentierte sich neben den (üblichen) Vorträgen und Diskussionen auch mit einer Architekturexkursion, die zu ausgezeichneten, zeitgenössischen Nürnberger Bauten führte. Wer die von Brillux initiierte und durchgeführte Veranstaltungsreihe kennnt, weiß um deren Proffesionalität. Nicht zuletzt ihretwegen ist das Interesse daran wohl ungebrochen.

Leider konnte das Farbportal in Nürnberg nicht dabei sein und orientiert sich in seiner Stellungnahme deshalb an der Arcguide-Veröffentlichung. Hieraus ergeben sich einige Fragen, die wir gern an dieser Stelle publizieren wollen:

1. Wie paßt der Titel Andere Länder-andere Farben? zum tatsächlichen Inhalt der Veranstaltung?
2. Wie kann endlich eine tiefergehende Auseinandersetzung um Farbe in der Architektur geführt werden?
3. Welche Voraussetzungen braucht die Farbe in der Architektur um nicht oberflächlich zu sein?
4. Wie kann man, auch unter globalen Aspekten, Farbe und Architektur sinnvoll zusammenbringen?

Nach unserer Einschätzung empfiehlt es sich, zukünftig vermehrt auch das Fachwissen anderer Disziplinen in diese Veranstaltungsreihe zu integrieren. Schließlich entfaltet sich der eigentliche Reichtum und die Möglichkieten der Farbe erst dann, wenn auf Grundlage fundierten, interdisziplinären Wissens auch gehandelt wird.

Die Veranstaltungsreihe wird im Herbst in Potsdam sowie im Frühjahr 2009 in Hamburg fortgesetzt. Das Farbportal wird darüber berichten.

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18. Mai 2008

Barskidesign: Stadtmobiliar für Deutsche Telekom.

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Mit ihrem Trilite-Konzept gewannen die Frankfurter Designer von Barskidesign nicht nur den von der Deutschen Telekom 2007 ausgerichteten Designwettbewerb für Stadtmobiliar sondern gleichzeitig den reddot design award 2008.

Zu der architektonisch geprägten Serie Trilite gehören ein Fahrgastunterstand in modularer Bauweise sowie unterschiedliche Träger für die Plakatwerbung in Städten. Ein Haltestellen-Mast für Busse und Bahnen, eine Uhr und ein Wasserspender ergänzen das Stadt-Mobiliar für den öffentlichen Raum.

Mit dem bereits als Prototyp produzierten System plant die Deutsche Telekom, in den Markt der Außenwerbung im Bereich deutscher Großstädte hineinzugehen.

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Barski Design

18. Mai 2008

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