Archiv für September 2008

Richard Serra. Drawings Work Comes Out of Work. bis 14.09.2008

Das Kunsthaus Bregenz zeigt in einer historisch einmaligen Ausstellung über 60, meist großformatige Zeichnungen von einem der bedeutendsten Bildhauer und Zeichner der Gegenwart. Seit den Ausstellungen in Maastricht 1990 (Bonnefantenmuseum) und in London 1992 (Serpentine Gallery) ist dies die erste umfassende Schau des zeichnerischen OEuvres von Richard Serra in Europa überhaupt.
Die gemeinsam mit dem Künstler getroffene Auswahl führt zentrale Werkgruppen aus bedeutenden Privatsammlungen und Museen in Europa und den USA sowie von Richard Serra speziell für die Ausstellung in Bregenz produzierte Arbeiten zusammen. Es sind insgesamt sechs Werkgruppen, die einen Dialog über nahezu zwanzig Schaffensjahre hinweg erlauben.

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Ort:
Kunsthaus Bregenz
Karl Tizian Platz
A-6900 Bregenz

Öffnungszeiten:
täglich 10 – 20 Uhr

3. September 2008

Kleinliche Bauvorschriften oder großer Wurf?

Isabell Jürgens schreibt für Welt-online über die Gestaltungssatzung für die historische Mitte Berlins.

… Kaum sind Details zu der Gestaltungssatzung für die „Historische Mitte“ Berlins bekannt geworden, hagelt es Lob und Kritik von allen Seiten…

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3. September 2008

Fernand Léger. Paris – New York. bis 07.09.2008

Die Fondation Beyeler widmet Fernand Léger (1881–1955) eine konzentrierte Retrospektive, die erstmals seit Langem einen Überblick über seine wesentlichen Schaffensphasen ermöglicht. Léger gilt neben Henri Matisse und Georges Braque als der wohl bedeutendste französische Maler der Moderne. Den Auftakt bildet das in Paris entstandene kubistische Frühwerk, gefolgt von den legendären Bilderreihen zur Welt der Grossstadt aus den Jahren nach 1918. Über die formvollendeten Stillleben und Figurenbilder der Zwanziger- und Dreissigerjahre führt die Ausstellung hin zu den monumentalen, lebensfrohen Bildern der Taucher und schliesslich zum farbenprächtigen Spätwerk.
Besondere Berücksichtigung findet die amerikanische Dimension in Légers Œuvre: Der französische Künstler war mehrfach in den USA, zuletzt von 1940 bis 1945 im New Yorker Exil. Er war von dem riesigen Land, seiner Architektur, der Dynamik und Modernität beeindruckt, was auch in den herausragenden Werken dieser Zeit deutliche Spuren hinterlassen hat. Zugleich hat Léger auch stark auf die amerikanische Kunst nachgewirkt. Die Ausstellung geht diesem interessanten Phänomen erstmals nach und bezieht von Léger inspirierte amerikanische Künstler mit Hauptwerken mit ein – darunter Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg und Ellsworth Kelly. Léger kann so als Vater der Pop Art und Vorbild der zeitgenössischen Kunst neu entdeckt werden.

Ort:
FONDATION BEYELER
Baselstrasse 101
CH-4125 Riehen / Basel

Öffnungszeiten:
Täglich 10 – 18 Uhr
MI: 10 – 20 Uhr

3. September 2008

Sarah Morris. Black Beetle. bis 07.09.2008

Die Fondation Beyeler präsentiert in den unteren Ausstellungsräumen ein Projekt der New Yorker Künstlerin Sarah Morris (*1967). Morris hat ein neues, langes Wandbild geschaffen (»Black Beetle«, 2008, 23,7 m x 3,8 m), das auf ihrem Interesse an Origami, einer in China entwickelten japanischen Falttechnik, basiert. Ergänzend werden ausgewählte Bilder aus ihren seit 2001 und 2006 entstandenen Serien »Capital« und »Rings« ausgestellt. Zudem zeigt die Fondation ein Programm mit Sarah Morris- Filmen über New York, Washington und Los Angeles.

In ihrer Malerei und ihren Filmen beschäftigt sich Sarah Morris mit der Struktur von Architektur und dem urbanen Lebensraum. Anhand der visuellen Merkmale entwirft sie diagrammartige Porträts von amerikanischen Metropolen. So steht das in der Fondation Beyeler vorgestellte Projekt von Sarah Morris auch in einem interessanten Dialog mit der Ausstellung »Fernand Léger. Paris–New York«: Auf seine ganz eigene Weise hat sich auch Léger bereits mit der modernen Stadt, der Geometrie ihrer Architektur und dem Lebensrhythmus des urbanen Menschen auseinandergesetzt.

Ort:
FONDATION BEYELER
Baselstrasse 101
CH-4125 Riehen / Basel

Öffnungszeiten:
Täglich: 10 – 18 Uhr
Mi: 10 – 20 Uhr.
Das Museum ist an allen Sonn- und Feiertagen geöffnet.

3. September 2008

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