Archiv für Januar 2009

Abb.: Lichtkonzert im Dom zu Königslutter 2008
Ein Dialog aus Klang- und Lichtfarben
Kompositionen für Licht, Farbe und Cello
von Christiane Brune-Wiemer
Ein Konzert, das Hören und Sehen verbindet und den Besucher mit allen Sinnen in die Wahrnehmung einer faszinierenden und zauberhaften Klang- und Farbenwelt einbezieht, veranstaltet Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. in Verbindung mit St.Trinitatis, Wolffenbüttel, am 6. Februar um 20 Uhr.
Die Gesamtkomposition für die Interaktion zwischen Klang (Cello), Licht (manueller Lichtsteuerung), Farbe und Raum wird einmalig für den Kirchraum von St.Trinitatis von den beiden Künstlern Meyer-Hahn und Thet geschaffen. Die Kompositionen und ihre Interpretationen durch die Künstler, lassen die Dimension des Raumes neu erfahrbar werden und eigene innere Bilder bei den Konzertbesuchern entstehen. Unterstützt wird dieses Erlebnis durch eine Installation aus zarten Seidenstoffbahnen, die im Zusammenhang mit der Lichtinszenierung eine besondere Brücke zwischen Architektur, Klang und Publikum herstellt.
Die ausführenden Künstler an diesem Abend sind Gisela Meyer-Hahn aus Pinneberg und Sonny Thet aus Berlin.
Gisela Meyer-Hahn, Dipl.Designerin, befasst sich mit der Gestaltung von Räumen und der Wirkung von Phänomenen wie Licht und Farbe auf die menschliche Wahrnehmung. In ihrem Pinneberger atelier farbton entwirft und realisiert sie facettenreich Objekte aus Farbe, Textil und Licht, die mehrfache Auszeichnungen erhielten. Sie war Initiatorin des internationalen Projektes Blau-kulturelle Brücke im Ostseeraum. Architektonische Räume und temporäre Installationen tragen gleichermaßen Ihre gestalterische und konzeptionelle Handschrift.
Für die Farb-Klang-Lichtkonzerte entwickelt sie Inszenierungen, die das Lichtphänomen Farbe und seine Wirkung im Raum in Verbindung mit Klang sinnlich erfahrbar machen.
Sonny Thet, freier Solocellist, Komponist und Musikpädagoge wurde im Königreich Kambodscha geboren und später zum Studium der europäischen Musik nach Weimar delegiert. Nach Abschluß der dortigen Hochschule im Fach Cello wurde er Mitbegründer der legendären Gruppe Bayon. In dieser Zeit entwickelte er seinen unverwechselbaren Stil, der Khmer-Pentatonik mit europäischer Klassik, Jazz- und Rockelementen verbindet. Er komponiert und ist gleichzeitig Interpret. Thet lebt heute in Berlin.
Beide Künstler sind international tätig. Für die Entwicklung dieser besonderen Konzertform finden sie sich seit 10 Jahren immer wieder zusammen und inszenierten u.a.in der Neuen Nationalgalerie/Berlin, Cité Universitaire, Fondation Suisse/Paris, Grunewaldkirche/Berlin, Planetarium Hamburg, Fuglsang/DK-Nyköbing, Kaiserdom/Königslutter, St.Petri/Lübeck,…
Das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Ort:
St.Trinitatis
Holzmarkt
D- Wolfenbüttel
28. Januar 2009
Das Haus der Farbe in Zürich bietet weitere Fortbildungskurse an, die zum Teil bereits begonnen haben.
Farbakademie:
5. – 10. Mai 2009: Experimentierfeld Ornament
Intensivwoche zur Entwicklung von vielfältigen Entwicklungswerkzeugen und -strategien für die Gestaltung von innovativen Ornamenten im Raum.
Farbwerkstatt:
Farbstimmungen und -klänge
7 x 8 Stunden, jeweils Donnerstag
Farbe-Material-Werkzeuge (Teil 1)
7 x 8 Stunden, jeweils Mittwoch
Farbe-Material-Werkzeuge (Teil 2)
7 x 8 Stunden, jeweils Mittwoch
Einführung in die Kulturgeschichte der Farbe
14 x 3 Stunden, jeweils Donnerstag
weitere Informationen und Anmeldung …
Ort:
Haus der Farbe
Langwiesstrasse 34
CH-8050 Zürich
22. Januar 2009
Am 23. März 2009 findet das 6. Brillux Architektenforum statt, diesmal in Potsdam.
Sinnlichkeit, Kultur, Moral, Botschaft ? das Spektrum, in dem Farbe zur Identität eines Gebäudes, zur Steigerung des Erlebniswertes beiträgt, ist groß. Als Signet und Emotionsträger spielt Farbe in der Corporate Architecture eine entsprechend wichtige Rolle. Was aber ist angemessen und trägt zur Stärkung von Image und Anspruch bei? Wie entstehen neue, innovative Konzepte, in denen Farbe nicht modisches Dekor ist, sondern prägender Bestandteil des architektonischen Raums? Was ist beständig, was geht, was kommt?
Die Referenten des 6. Brillux Architekturforums – Thomas Willemeit, GRAF, Berlin, Jacob van Rijs, MVRDV, Rotterdam und Prof. Ing. Ruth Berktold, yes architecture, München, haben sich mit diesen Fragen auf ganz unterschiedlichen Ebenen auseinander gesetzt und stellen ihre individuellen Positionen in einem offenen und kommunikativen Rahmen zur Diskussionen.
mehr Informationen und Anmeldung …
Tagungsort:
Hans Otto Theater
Schiffbauergasse 11
D-14467 Potsdam
22. Januar 2009

Ob als Licht am Arbeitsplatz oder im Wohnraum, ob als Stimmungslicht oder Beleuchtung im szenografischen Umfeld – LED (Licht emittierende Diode) ist das Leuchtmittel der Zukunft, dem sowohl ein grosses ökonomisches als auch gestalterisches Potenzial prognostiziert wird. In wenigen Jahren schon wird der grossflächige Einsatz von LED zum Alltag von Architekten, Innenarchitekten, Designern und Szenografen gehören. Ausgehend vom Forschungsprojekt “LED-ColourLab” an der Zürcher Hochschule der Künste, welches sich mit den jüngsten Entwicklungen dieser Lichttechnologie auseinandersetzt, wird die Ausstellung im Gewerbemuseum erstmals die Möglichkeit bieten, die in der Laborsituation erforschten experimentellen Untersuchungen unmmittelbar im Raum in grosszügigigen Installationen erfahr- und erlebbar zu machen.
Die Ausstellung “LED – Licht und Farbe inszenieren” fokussiert das dynamische Verhältnis von LED Beleuchtungen und farbigen Oberflächen in seinem bisher wenig erforschten räumlichen Kontext. Sie inszeniert den Umgang mit LED-Licht und Farbe praxisnah und gibt Einblick in ein neuartiges Gestaltungspotenzial. Gleichzeitig präsentiert die Ausstellung umfangreich Fachinformationen über die aktuellen Entwicklungen im Bereich LED.
Ort:
Gewerbemuseum Winterthur
Kirchplatz 14
CH – 8400 Winterthur
Öffnungszeiten:
Di – So: 10 bis 17 Uhr
Do: 10 bis 20 Uhr
Montag geschlossen
22. Januar 2009
Theater – Licht – Technik
Die Geschichte des Theaters ist auch eine Geschichte von Licht und Beleuchtung, von körperlosen Schatten und Schatten werfenden Körpern als Instrument der Interpretation einer mehr als 2000-jährigen Kulturgeschichte.
Die Ausstellung versucht die technische und künstlerische Geschichte des Bühnenlichts nachzuzeichnen, aber auch mit Hilfe zahlreicher Kooperationspartner die neuesten Entwicklungen vorzustellen.
Ort:
Österreichisches Theatermuseum
Lobkowitzplatz 2
A-1010 Wien
Öffnungszeiten:
Di-So: 10-18 Uhr
22. Januar 2009
Die g.t.w. Software GmbH bietet eine Software an, mit der fotorealistische Farbgestaltung am Computer möglich ist.
Mit FARBEplus, dem Farbgestaltungsprogramm zur fotorealistischen Bildbearbeitung, gelingt das schnell und einfach, auch dem Computerlaien. Benötigt wird nur ein Foto des betreffenden Objekts, das direkt in die Software eingelesen wird. Die zu verändernden Bereiche werden gekennzeichnet und anschließend mit Farben oder Strukturen belegt. Licht und Schatten bleiben dabei erhalten.
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22. Januar 2009

Architektur Design Graphik
Im ersten Teil des Buches Weltausstellungen wird in die Geschichte der Weltausstellungen seit Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt. Die Autoren erinnern daran, dass Weltausstellungen immer gedankliche Vorgriffe auf die Zukunft und die Gestaltung der Zukunft waren und der Wettstreit, in dem die Länder und später auch die Großindustrie ihre technische und wissenschaftliche Kompetenz unter Beweis stellen wollten, Konstruktionen hervorbrachte, die zu ihrer Zeit als kaum realisierbar galten, dann aber zu Wegbereitern moderner Architektur wurden.
Weltausstellungen – Architektur Design Graphik lebt in allen Teilen von den zahlreichen Abbildungen sowie von der aufschlussreichen Beschreibung des sozio-kulturellen Umfelds der verschiedenen Veranstaltungen.
Weltausstellungen – Architektur Design Graphik
224 Seiten, ca. 200 Abbildungen
DVA München
ISBN 978-3-421-03696-4
29,95 Euro
22. Januar 2009
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