Archiv für Juni 2010

Tag der Forschung. 04.07.10

Am Tag der Forschung soll die unerlässliche, wissenschaftliche Arbeit in den Museen mit interessanten Beispielen vorgestellt werden. Hier eine Auswahl von Vortragstiteln, die in besonderem Zusammenhang mit der Farbe und ihrer Anwendung stehen:

13.00 | Andreas Burmester: Wo würden Sie Farben kaufen? – Ein Beitrag zur aktuellen Quellenforschung

14.00 | Patrick Dietemann: Ei, Öl, Gummi, Harz? – Bindemittelsysteme aus verschiedenen Jahrhunderten

14.30 | Wibke Neugebauer: Von Böcklin bis Kandinsky – Tempera-Malsysteme um 1900 in der Münchner Malerei

16.00 | Mirjam Neumeister: Von »Rubens« bis »Unbekannt« – Forschungen zur flämischen Malerei des Barock in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Die Veranstaltung insgesamt beginnt um 10 Uhr. Die Teilnahmegebühr entspricht dem Museumseintritt.

Veranstaltungsort:
Pinakothek der Moderne
Ernst von Siemens-Auditorium
Barrer Str. 40
D 80333 München

29. Juni 2010

15. Internationale Sommerakademie Wismar. 02.-20.08.10

Die diesjährige Internationale Sommerakademie in Wismar für Architektur, Design und Kunst findet vom 2. bis 20. August statt.

Neben den Hauptkursen bietet die Hochschule wöchentlich wechselnde Einführungskurse an. Anmelden können sich eingeschriebene Studenten noch bis zum 10. Juli 2010. Die Kosten für das Gesamtpacket sind mit 299 Euro überschaubar.

mehr Informationen und Anmeldung ….

Veranstaltungsort:
Internationale Sommerakademie Wismar
Hochschule Wismar
Philipp-Müller-Str. 14
D 23966 Wismar

29. Juni 2010

Experiment FARBE: 12.06. – 31.08.2010

200 Jahre Goethes Farbenlehre, eine interaktive Ausstellung im Goetheanum in Dornach

Den Besucher erwartet weniger eine historische Retrospektive als vielmehr eine interaktive Ausstellung, die gerne die Freude, das Staunen und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung von Farben ermöglichen und beflügeln möchte. Symmetrie und Ordnung, Polarität und Totalität der Farbwahrnehmung werden im Experiment verständlich erfahrbar. Immer bleibt der Besucher Teil der Ausstellung, denn für Goethe waren Beobachter und Natur nicht zu trennen. Seine Vorstellung von Wissenschaft gründete auf der «ewigen Wahrheit, dass wir uns in der Welt spiegeln und die Welt sich in uns».

Goethe selbst bezeichnete seine Farbenlehre einmal als die «Mühen eines halben Lebens». Seine akademischen Kollegen in den Naturwissenschaften würdigten diese Anstrengungen recht wenig; dass die Mühen nicht vergebens waren, zeigt sich von Beginn an in der Kunst. Besonders produktiv gingen die Künstler am Weimarer Bauhaus, wie Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Paul Klee und Josef Albers, mit der Farbenlehre um.

Auch in der Philosophie konnte nach dem Positivismus ein neues Bild von Goethes Wissenschaftsbegriff gewonnen werden. Nachdem sich Schopenhauer bereits zu Lebzeiten mit Goethes Schrift auseinander gesetzt hatte, waren es im 20. Jahrhundert vor allem Rudolf Steiner und Ludwig Wittgenstein, die Goethes Gedanken zu den Farben weiterführten. In den modernen Naturwissenschaften hielt sich von Helmholtz über Born bis zu Schrödinger und Heisenberg kaum ein «Physiker-Philosoph» zu Goethes Farbenlehre bedeckt. Allesamt sorgten sie für eine kontinuierliche Rezeption, die man in der Ausstellung, die in einer Zusammenarbeit von Physikern, Künstlern, Graphikern und Kunsthistorikern entstanden ist, im geschichtlichen Panorama nachvollziehen kann.

Die Wahrnehmung der Farbe
Wie nehmen wir wahr? Wie reagiert unser Auge auf Licht und Farbe?
Experimente und Schautafeln zu Nachbildern,  den Farbigen Schatten, zur Wechselwirkung der Farben und zur Wirkung von Helligkeit und Dunkelheit.

Farbe und Ihre Entstehung aus Licht und Finsternis
Interaktiver Bereich mit vielen Experimenten und Versuchsanordnungen zum ausprobieren, staunen und erfahren.
Stationen zu Himmelsblau und Morgenrot, Regenbogen und Prismen, Polarisations- und Beugungsfarben.
Sonderbereich zur Kontroverse Goethe und Newton, mit Experimenten Goethes, Newtons und der modernen Optik.
Spektrenprojektionen in Kinoleinwandgrösse.

Farbe als Material
Wie kann Farbe an den Stoff gebunden sein?
Mit Schaukästen und Erläuterungen zu Pigmenten, Pflanzen, Metallen und vielem mehr.

Farbe und ihre Anwendung
Untersuchungen zum Farbenkreis, Wirkungen der Farben auf den Menschen, Anwendungen im Alltag.

Farbe in der Kunst
Ausstellungsbereich mit Bildern und Installationen verschiedener Künstler, u.a. Jasminka Bogdanovic, Julius Hebing, Nora Löbe, Johannes Onneken, Walther Roggenkamp.

Neben den Samstagsführungen sind auf Anfrage auch Themenführungen möglich:
– Farbige Schatten bei Goethe und die Fenster im Grossen Saal
– Farben in der Malerei und Farben am Bau des Goetheanums
– Kunst und Goethes Farbenlehre
– Goethes Farbenlehre aus wissenschaftlicher Sicht

Die Ausstellung ist vom 12. Juni bis zum 31. August 2010 zu sehen.

Ort:
Goetheanum
Rüttiweg 45
CH-4143 Dornach

Öffnungszeiten:
Täglich von 10 – 18 Uhr

29. Juni 2010

Arbeitsorte der Zukunft. 29.06. – 16.07.10

Gewerbebauten stehen nicht gerade im Brennpunkt des öffentlichen Interesses – dabei prägen sie das Bild der Städte und das Image von Unternehmen. Ein Anfang des Jahres durchgeführter Wettbewerb* belegt, dass in Bremen in den letzten Jahren architektonisch vorbildliche Produktions- und Lagergebäude entstanden sind. Anlässlich der Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse und Ehrung der Preisträger thematisiert der Stadtdialog die Herausforderungen und Chancen dieser anspruchsvollen Bauaufgabe.

Unter dem Titel Eine unterschätzte Bauaufgabe wird Regine Leibinger von der TU Berlin mit einem Vortrag die Veranstaltung ergänzen.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Die Ausstellung Arbeitsorte der Zukunft wird vorher – um 18:00 Uhr – eröffnet und ist bis zum 16.07.2010 im b.zb zu sehen. Öffnungszeiten: Mo – Fr 11:00 – 17:00.

Veranstaltungsort:
Bremer Zentrum für Baukultur
Am Speicher XI, 1
28217 Bremen

29. Juni 2010

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