Ende des Schinkel-Zentrums.

12. Februar 2009

Das Schinkel-Zentrum wurde im Jahr 2000 als Forschungsschwerpunkt an der Technischen Universität Berlin gegründet mit dem Ziel, durch die Etablierung von Querschnittseinrichtungen zur Fakultätsstruktur
• bestehende Forschungsprofile weiter zu schärfen
• ihre wissenschaftliche Reputation nach außen zu tragen
• universitäre Potentiale und Ressourcen zu bündeln
• interdisziplinäre Kooperationen auszubauen und zu fördern
• die anwendungsbezogene Forschung im Verbund mit außeruniversitären Partnern zu stärken.

Der Namensgeber des Zentrums ist Karl Friedrich Schinkel (1781-1841). In seiner Person spiegelt sich jene enge Verbindung von Architektur und Konstruktion, von Bildender Kunst und Wissenschaft, von theoretischer Lehre und praxisnaher Ausbildung, von Stadtplanung und Gewerbeförderung, wie sie  schließlich im erfolgreichen Projekt der Berliner Bauakademie mündete und programmatisch vom Schinkel-Zentrum aufgegriffen wurde.

Nun gibt es das Schinkel-Zentrum in seiner bisherigen Form nicht mehr. Im Jahre 2007 strukturierte die TU ihre Forschungsaktivitäten um, was die Einstellung sämtlicher Forschungsschwerpunkte alter Form an der TU Berlin bedeutete. Die Aktivität des Schinkel-Zentrums ist unmittelbar davon betroffen. Versuche, das Schinkel-Zentrum auf Grundlage einer Finanzierung durch Dritte fortzuführen, scheiterten im Januar 2009 endgültig.

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