Japan und der Westen. 22.09.2007 – 13.01.2008

27. November 2007

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Die erfüllte Leere

In der Ausstellung Japan und der Westen begegnen ausgesuchte Kunstwerke der westlichen Moderne Objekten der traditionellen japanischen Kunst. In einer eigens dafür entwickelten Architektur führen Zen-Malerei, Kalligraphie, Keramik, Samuraischwerter, Kimonos und Instrumente der Teezeremonie einen fesselnden Dialog mit herausragenden Werken abstrakter Malerei und minimalistischer Skulptur aus Europa und Amerika. So begegnet beispielsweise Paul Klees (1879-1940) Gemälde Schwarze Zeichen von 1938 einer mit auffälligem Goldmuster versehenen Teeschale aus dem 17. Jahrhundert.

Der gemeinsame Aspekt, der die Artefakte in Wolfsburg zusammenführt, ist die Schönheit der Leere. Während das Phänomen des Minimalismus neben der Abstraktion ein Hauptmerkmal der westlichen Moderne im 20. Jahrhundert bildet, kennt die japanische Kultur die erfüllte Leere und die kunstvolle Einfachheit schon seit dem 12. Jahrhundert und das nicht nur als Ausdruck der Zen-Philosophie, sondern als generelles Prinzip der Gestaltung.

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Lesen Sie dazu auch den Artikel von Klaus Hammer in Die Berliner Literaturkritik.

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Ort:
Kunstmuseum Wolfsburg
Hollerplatz 1
D 38440 Wolfsburg

Öffnungszeiten:
Mi – So: 11.00 – 18.00 Uhr
Di: 11.00 – 20.00 Uhr
Mo: geschlossen

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