Ikonen unter Hammer und Sichel. 18.11.09 – 28.02.2009

26. November 2008

Der Bedeutung der Ikonen für die russisch-orthodoxe Kirche widmet das Wiener Dom- und Diözesanmuseum ab 18. November eine Sonderausstellung. Unter dem Titel „Ikonen unter Hammer und Sichel – Die Russisch-orthodoxe Kirche im 20. Jahrhundert“ werden insgesamt rund 80 Exponate – darunter rund 40 Ikonen – gezeigt. Sie veranschaulichen das Schicksal der russisch-orthodoxen Kirche unter der stalinistischen Verfolgung und während der Sowjetherrschaft.

Wie der Direktor des Dom- und Diözesanmuseums, Bernhard Böhler, im Gespräch mit „Kathpress“ betonte, sei die Ikone „das herausragende Symbol der wechselvollen Geschichte der russisch-orthodoxen Kirche im 20. Jahrhundert“. Obwohl sie unter den Bolschewisten zerstört, zersägt und zerschossen wurden, haben sie die Verfolgungen überstanden und seien heute ein „leuchtendes Symbol einer dunklen Zeit“, so Böhler.

Ort:
Dommuseum Wien
Stephansplatz 6 (Durchgang Wollzeile)
A-Wien

Öffnungszeiten:
Di bis Sa: 10 bis 17 Uhr
an Feiertagen geschlossen

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